Tele Ostschweiz muss weiter auf Konzession warten

Der Bund muss die Vergabe der Konzessionen für Lokalfernsehen und Lokalradios in der Ostschweiz neu beurteilen. Das Bundesverwaltungsgericht hiess drei Beschwerden gut. Betroffen ist auch Tele Ostschweiz.

Dies bedeutet ein Etappensieg für Günter Heuberger, den Chef des unterlegenen Tele Säntis.

Weiter in der Sendung:

  • Rheineck wird zum Einbürgern verdonnert. Der Kanton St. Gallen hat entschieden : Vier Gesuchsteller werden trotz Weigerung der Bürgerversammlung eingebürgert, zwei aus Oberriet nicht.
  • Ein 10-jähriger Knabe wurde am Samstag im Kanton Thurgau bei einer Pfadi-Übung im Wald angeschossen.
  • Das Kreisgericht St. Gallen hat zwei weitere Espenmoos-Hooligans zu bedingten Geldstrafen verurteilt.

 

Beiträge

  • Streit um Konzessionen : Tele Ostschweiz erleidet Niederlage

    Die Konzession für ein Lokalfernsehen in der Ostschweiz wurde vor einem Jahr Tele Ostschweiz erteilt. Das Gesuch von Tele Säntis (in Gründung) wurde abgewiesen. Die unterlegenen Bewerber gelangten ans Bundesverwaltungsgericht.

    Die Richter in Bern haben ihre Beschwerden nun gutgeheissen, die Konzessionsverfügungen aufgehoben und die Sache zur Neubeurteilung zurückgeschickt. Das zuständige Bundesamt für Kommunikation (BAKOM) muss dabei vertieft prüfen, ob die vom UVEK bevorzugten Bewerber die Meinungs- und Angebotsvielfalt gefährden.

    Peter Traxler

  • Mit Molke gegen den Schmutz

    Molkegetränke, Molkebäder, Molkeschweine, das kennt heute jeder, denn die Molke gilt seit jeher als gesund. Nunt hat ein kleines Unternehmen aus dem Appenzellerland herausgefunden, wie sich Molke natürlich stabilisieren lässt und wie man damit putzen kann.

    Katrin Keller

  • Rheineck muss einbürgern

    Der Kanton St. Gallen hat in sechs umstrittenen Einbürgerungsgesuchen entschieden: Vier Gesuche aus Rheineck hat er gutgeheissen, zwei aus Oberriet hat er abgelehnt. Nachdem die Gesuche von den Bürgerversammlungen wiederholt abgelehnt wurden, gelangten die Gesuchsteller ans Bundesgericht.

    Dieses gab ihnen Recht und verlangte daraufhin vom Kanton, dass er entscheidet.

    Fabienne Frei

Moderation: Sascha Zürcher, Redaktion: Fabienne Frei