Thurgauer Regierung krebst bei Fumoirs zurück

Nach einer Vernehmlassung will die Thurgauer Regierung in Sachen Raucherlokale die minimale Regelung des Bundes übernehmen. Gegen weiterreichende Einschränkungen hatten sich insbesondere die Wirte und die Gemeinden gewehrt.

Weitere Themen:

  • Der Thurgau vereinfacht sein Steuersystem
  • Wenig Interesse an Gemeindefusionen in AR
  • Die Arbonia-Forster-Gruppe organisiert sich neu

Beiträge

  • In der Sucht-Prävention bleibt alles beim Alten.

    Gemeinden sollen über Fumoirs entscheiden

    Auch im Kanton Thurgau gilt ab dem ersten Mai das Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen. Die Regierung überlässt es dabei den Gemeinden, über die Einzelheiten wie die maximale Grösse eines Fumoirs oder die Beschaffenheit der Lüftungen zu entscheiden.

    Maria Lorenzetti

  • Kompromiss bei Thurgauer Steuergesetz-Revision

    Die vorberatende Kommission des Thurgauer Grossen Rats hat sich auf ein neues Steuergesetz geeinigt. Dieses wird von allen Fraktionen getragen. Damit ist die Flat Rate Tax voraussichtlich definitiv vom Tisch.

     

    Das neue Gesetz sieht nur noch 8 anstatt 12 Progressionsstufen vor. Damit würden alle Einkommenskategorien entlastet. Profitieren soll vor allem der Mittelstand.

    Der Grosse Rat berät das Geschäft voraussichtlich in den Monaten Mai und Juni 2010.

    Lea Fürer und Philipp Gemperle

  • Neue Organisationsstruktur für die AFG

    Der Thurgauer Bauzulieferer Arbonia Forster (AFG) wird neu strukturiert. Weil der CEO Edgar Oehler langsam kürzer treten will, sollen die einzelnen Divisionen gestärkt werden. Namen für den Nachfolger von Oehler sowie die Chefs der Divisonen gibt es noch nicht.

    Man sei auf der Suche nach guten Unternehmern, erklärte Oehler. An der Generalversammlung vom April werde sein Nachfolger aber noch nicht feststehen.

    Die AFG hat im Jahr 2009 einen Verlust von 22,5 Millionen Franken verbuchen müssen. Hauptursache sind einmalige Abschreibungen.

    Peter Traxler und Philipp Gemperle

  • Ausserrhoder Gemeinden wollen nicht fusionieren

    Die Ausserrhoder Regierung sieht keinen Bedarf, Gemeindefusionen im Kanton mit Geld zu unterstützen. Und trotzdem fordert nun ein neuer Vorstoss genau das.

    Auch bei den Gemeinden stösst der Vorschlag auf taube Ohren: die Zusammenarbeit in gewissen Bereichen und der kantonale Finanzausgleich würden genügen.

    Fabienne Frei

  • Zurück aus Haiti

    Roland Wermelinger

Moderation: Sandra Schönenberger, Redaktion: Peter Traxler