Uni St.Gallen kritisiert - aber keine Entlassung

Die Universität St. Gallen hält an Professor Ulrich Thielemann fest. Er habe sich als Privatperson vor dem Deutschen Bundestag geäussert und nicht die Meinung der Universität wiedergegeben. Die Uni rügt ihn aber, er habe dabei das nötige Augemass in erheblichem Ausmass vermissen lassen.

Trotzdem: Es gibt keinen Anlass, Massnahmen gegen den Professor zu ergreifen. Dies schreibt die Universitätsleitung.

Ulrich Thielemann ist umstritten, weil er sich in einer Anhörung zum Thema Bankgeheimnis negativ zur Haltung der Schweiz äusserte.

Hören: Interview mit UNI-Rektor Ernst Mohr

Link -> Das Protokoll - aus dem Bundestag (Seite 25 und Seite 36)

Link -> Stellungnahme Thielemann

 

AR / AI: Vier Millionen Franken darf die Feier '500 Jahre bei den Eidgenossen' der beiden Appenzeller Halbkantone kosten. Unter dem Titel 'AI AR 500' soll im Jahre 2013 das Jubiläum gemeinsam gefeiert werden.

 

Die Wirtschaft im Kanton St.Gallen soll angekurbelt werden: Das Programm der Regierung ist allerdings wenig konkret. Einzige Ausnahme: die Verdoppelung der Mittel für Energiesparmassnahmen (von 2 auf 4 Millionen).

Beiträge

  • Dem Biber im Thurgau auf der Spur

    Seit kurzem ist der Biber in der Schweiz wieder heimisch. Die meisten Nager haben sich im Thurgau niedergelassen. Im Naturschutzgebiet Bommer Weiher in Siegershausen erklärt der Biber Experte von Pro Natura, Philipp Taxbök, warum es so wichtig ist, dass uns der Biber erhalten bleibt.

    Sascha Zürcher

  • HSG hält an umstrittenen Dozenten Thielemann fest

    Die Universitätsleitung hat sich heute gegen eine Kündigung des Arbeitsverhältnisses mit dem Wirtschaftsethiker Ulrich Thielemann entschieden.

    Seine Aussagen vor dem Deutschen Bundestag seien zwar verfehlt gewesen, doch die Rede- und Meinungsäusserungsfreiheit müsse höher bewertet werden, erklärt Rektor Ernst Mohr.

    Thomas Zuberbühler