Die Steuerspirale in der Zentralschweiz dreht weiter

Und sie kennt genau eine Richtung - nach unten. Die Nidwaldner Regierung will bei der Revision 2011 des Steuergesetzes die hohen Einkommen entlasten, genauso wie die Firmen bei der Gewinnsteuer. Die Steuerausfälle von 23 Millionen könne Nidwalden verkraften.

Man müsse im Steuerwettbewerb dabeibleiben.

Weiter in der Sendung:

  • 15 Millionen Franken Gewinn für die Nidwaldner Kantonalbank im letzten Geschäftsjahr
  • Luzern und Engelberg gehören zu den sechs erfoglreichsten Tourismus-Orten im Alpenraum
  • Alois Spichtig ist der Obwaldner Kulturpreisträger 2010
  • 1 Jahr danach: die Emmer Schulen kommen gut ohne den Leitfaden 'Schule und Religion' über die Runden
  • Ein Luzerner gründet einen virtuellen Handwerkermarkt im Internet

Beiträge

  • Nidwalden will die Steuern senken

    Die Steuerspirale in der Zentralschweiz dreht sich unvermindert schnell weiter. Die Nidwaldner Regierung will bei der Steuergesetzrevision 2011 die hohen Einkommen entlasten. Bei den Firmen soll die Gewinnsteuer sinken. Nidwalden müsse mithalten mit den anderen Zentralschweizer Kantonen.

    Radka Laubacher

  • Stabiles Geschäftsjahr für die Nidwaldner Kantonalbank

    Mit knapp 15 Millionen Franken Gewinn hat die Bank gleich viel Gewinn erzielt wie im Vorjahr. Besonders gut gelaufen ist 2009 das Hypothekargeschäft. In dieser Sparte sind die Kundenausleihungen gestiegen. Die Nidwaldner Kantonalbank verwaltet Kundengelder von 2.4 Milliarden Franken.

  • Schockierende Aussage einer Autofahrerin in Hünenberg

    Mit fast hundert Stundenkilometern raste eine Frau durch Hünenberg, wo Tempo 50 gilt. Sie sei so schnell gefahren, gab die Frau der Zuger Polizei zu Protokoll, weil es ihrem dreijährigen Sohn gefalle, wenn das Auto stark beschleunige. Die Frau musste ihren Ausweis auf der Stelle abgeben.

  • Obwaldner Kulturpreis an Alois Spichtig

    Der 83-jährige Sachsler hat über vierzig Kirchen und Kapellen im ganzen Land künstlerisch gestaltet. Alois Spichtig habe das kulturelle und religiöse Leben im Kanton Obwalden stark geprägt, schreibt die Regierung. Der Preis ist mit 5'000 Franken dotiert.

  • Messerstecherei am Bahnhof Luzern

    Zwei Männer haben im Luzerner Bahnhof zu streiten begonnen. Dabei wurde einer der beiden mit einem Messer verletzt. Passanten hielten den anderen Mann zurück. Die Polizei nahm beide Männer fest. Der Grund des Streits ist unklar.

  • 1 Jahr danach: in Emmen wird der Leitfaden "Schule und Religio...

    Seit einem Jahr existiert dieser Leitfadens des Kantons Luzern. In Emmen hat es an den Schulen den höchsten Anteil an muslimischen Schülern. Anstelle des Leitfadens suchen die Lehrpersonen bei Problemen immer das Gespräch.

    Im letzten Jahr sei es zu keiner einzigen Dispens gekommen weder beim Schwimmunterricht noch bei den Klassenlagern.

    Tuuli Stalder

  • Ein Luzerner erfindet einen virtuellen Handwerkermarkt

    Selber gemachten Ohrenschmuck, Konfitüre oder gehäkelte Törtchen und das im eigenen Laden, ohne Mietkosten und Personal. Möglich machts die Internet-Plattform www.guzuu.com Gegründet hat diese Plattform ein Luzerner Informatiker.

    Dario Pelosi

Moderation: Mirjam Breu, Redaktion: Radka Laubacher