Gemeinde Meggen will Mietpreise drücken

Als steuergünstige Gemeinde an attraktiver Lage punktet die Gemeinde Meggen. Die Kehrseite vom Erfolg sind steigende Wohnungsmieten, die sich Familien kaum mehr leisten können. Der Gemeinderat will verhindern, dass Meggen zu einer überalterten, familienlosen Dorfgemeinschaft wird.

Wer künftig eine grössere Überbauung realisiert, wird verpflichtet, einen Drittel der Wohnungen für höchstens 2500 Franken zu vermieten. Bauherren sind über diese Klauser nicht besonders glücklich.

Weiter in der Sendung:

  • Emotionen gehen hoch in CVP Stadt Zug
  • Luzerner Bauernverband bittet um Verständnis wegen Heuen über Pfingsten
  • Obwaldner Kulturpreisträger Alois Spichtig

Beiträge

  • Bauern müssen über Pfingsten an die Maschinen

    Weil das Wetter in den letzten Wochen so schlecht war, sind die Bauern mit der Arbeit im Rückstand. Sie werden deshalb das schöne Wetter über Pfingsten für Feldarbeiten nutzen müssen und bitten die Bevölkerung um Verständnis.

    Miriam Eisner

  • Erstes Waldreservat für den Kanton Nidwalden

    Der Naswald am Ufer des Vierwaldstättersees ist das erste Waldreservat des Kantons Nidwalden. Die drei Korporation Ennetbürgen, Buochs und Beckenried haben sich verpflichtet, dieses 110-Hektaren grosse Waldstück während 50 Jahren nicht zu nutzen.

    Der Naswald sei besonders geeignet für ein Reservat, da er keine Schutzaufgaben zu erfüllen habe. Ausserdem sei die Pflanzen- und Tiervielfalt sehr hoch, teilt der Kanton Nidwalden mit.

  • Meggen will Mietzinsobergrenze

    Die Gemeinde Meggen beschreitet in ihrer Ortsplanung einen neuen Weg, um zahlbaren Wohnraum zu schaffen. Neu werden Entwicklungsgebiete eingezont. Bei einem Drittel der auf diesen Parzellen realisierten Wohnugen darf der monatliche Mietzins nicht höher als 2500 Franken sein.

    Und das für eine Wohnung mit 4 1/2 Zimmern. Zu dieser Verinbarung wurden die Grundeigentümer verpflichtet. Ziel ist, dass Meggen auch für junge Familien als Wohngemeinde erschwinglich bleibt. Über den neuen Ortsplan wird am 13. Juni abgestimmt.

  • Obwaldner Kulturpreisträger Alois Spichtig in seinem Element

    Für seine Arbeit als Künstler und Kulturvermittler hat die Obwaldner Regierung dem 83-jährige Alois Spichtig ihren Kulturpreis verliehen. Zahlreiche Kirchen und Besinnungsräume in der ganzen Schweiz tragen seine Handschrift. So auch der moderne Besinnungsraum des Pfarreizentrums in Alpnach.

    Hier erzählt Alois Spichtig aus seinem Leben.

    Marian Balli

  • Stadtzuger CVP versucht Wahllistendebakel zu verhindern

    Die einzige CVP Stadträtin der Stadt Zug, die Bauchefin Andrea Sidler Weiss, überlegt sich, künftig als Parteilose zu politisieren. Dies nachdem die CVP sie an der Nominationsversammlung für die Wahlen im Herbst auf den zweiten Listenplatz setzte.

    Die Parteipräsidentin hofft, den Parteiaustritt verhindern zu können. Sie befürchtet, dass die CVP der Stadt Zug sonst ihren Sitz im Stadtrat verlieren könnte.

    Andrea Keller

Moderation: Marlies Zehnder, Redaktion: Andrea Keller