Kanton Zug tritt beim Wachstum auf die Bremse

Der Kanton Zug weist jährlich schweizweit das grösste Bevölkerungswachstum auf. Wie die Zuger Regierung heute an einer Medienkonferenz mitteilte, will sie nun Gegensteuer geben und das Wachstum mithilfe des Richtplans abbremsen.

Weiter in der Sendung:

  • Beckenried: Suche nach Tauchern wegen Sturm unterbrochen
  • Rücktritt von Max Pfister aus dem CKW-Verwaltungsrat
  • Uneinigkeit bei CVP wegen Strategie-Papier
  • SC Kriens: Ausbau des Stadions zum Cup-Hexenkessel

Beiträge

  • Der Kanton Zug will seine Dynamik verlangsamen

    In seinem Strategiepapier will der Zuger Regierungsrat dem rasanten Wachstum Gegensteuer geben. Es ist das erste Mal, dass dieses Ziel schriftlich festgehalten ist. Jährlich verzeichnet der Kanton Zug beim Bevölkerungswachstum eine Zunahme von 1.5 Prozent. Das ist schweizweit der höchste Wert.

    Als Instrument, um dieses Wachstum zu bremsen, soll der Richtplan dienen.

    Radka Laubacher

  • SC Kriens: Vom «Stadiönli» zum Cup-Hexenkessel

    Am Ostermontag spielt der SC Kriens im Halbfinal des Schweizer Fussball-Cups gegen den FC Basel. Bereits eine Woche vorher ist mit dem provisorischen Ausbau des Stadions Kleinfeld begonnen worden. Unter anderem wird eine Tribüne für 2000 Zuschauerinnen und Zuschauer installiert.

    Am Cup-Halbfinal werden gegen 5500 Fussballfans erwartet. Für den ChallengeLeague-Verein SC Kriens ist dies eine logistische Herausforderung.

    Christian Oechslin

  • Max Pfister tritt aus dem CKW-Verwaltungsrat zurück

    Der Luzerner Regierungsrat Max Pfister zieht sich in Absprache mit der Regierung aus dem Verwaltungsrat der Centralschweizerischen Kraftwerke CKW zurück. Dies teilt die Staatskanzlei mit.

    Max Pfister ist in den vergangenen Tagen in die Kritik geraten, weil bekannt wurde, dass er nicht mehr als Vertreter der Regierung, sondern als Privatperson im CKW-Verwaltungsrat sitzt.

  • Beckenried NW: Taucher bleiben vermisst

    Nach dem Tauchunfall im Vierwaldstättersee bleiben die beiden Taucher weiterhin vermisst. Die Suchequipen konnten die beiden Brüder aus dem Elsass bisher nicht orten. Wegen Sturm musste die Suche heute Dienstagnachmittag unterbrochen werden, dies teilt die Kantonspolizei Nidwalden mit.

    Die beiden Männer waren am Sonntag bei Beckenried NW auf über 40 Meter abgetaucht und nicht mehr aufgestiegen.

  • Uneinigkeit bei der CVP

    Nach der Wahlschlappe der CVP im März in Obwalden, Nidwalden und Uri, sitzen jetzt die Zentralschweizer Parteipräsidenten unter der Leitung der Luzerner Nationalrätin Ida Glanzmann zusammen. Sie wollen eine Strategie ausarbeiten, wie die Partei bei den Wahlen 2011 wieder gewinnen kann.

    Ein solches Strategiepapier für die CVP Stammlande hat bereits die Urner Regierungsrätin Heidi Z'graggen der CVP Schweiz vorgelegt und dieses wurde in die Gesamtstrategie der CVP integriert. Die Zentralschweizer CVP findet dieses Papier allerdings zu wenig konkret.

    Tuuli Stalder; Mirjam Mathis

  • Tauchen im Vierwaldstättersee - die Sicht des Profis

    Der Tauchunfall bei Beckenried wirft Fragen auf rund ums Tauchgebiet Rütenen. Franz Hattan ist Profitaucher mit eigener Tauchschule in Hergiswil und kennt die Tauchplätze des Vierwaldstättersees bestens.

    Das Gebiet Rütenen sei vor allem wegen seiner guten Erschliessung bei Tauchern beliebt, ist er überzeugt. Klar ist für ihn: wer im Vierwaldstättersee tauche, müsse dies mit einer guten Ausbildung und Ausrüstung machen.

    Marlies Zehnder

Moderation: Marlies Zehnder, Redaktion: Dario Pelosi