Luzern mit neuem Sparpaket

Die Luzerner Regierung will ab 2012 jährlich 35 Millionen Franken sparen. Es trifft von Schulen, über Polizei bis Spitäler. Der Kantonsrat wird im März über die Vorgaben entscheiden.

In einer ersten Reaktion zeigen die bürgerlichen Parteien Verständnis, die Linken sprechen von unsinnigem Spar- und Steuerwahn. Dazu ein Kommentar.

Weiter in der Sendung:

  • Heineken gewinnt Obwaldner Bierstreit
  • Stadt Luzern genehmigt Budegt mit einem Defizit von 3 Millionen
  • 150 Jahre Frauenkaderschule Theresianum Ingenbohl

Beiträge

  • Stadtparlament sagt Ja zu Defizit-Budget

    Das Luzerner Stadtparlament hat das Budget für das laufende Jahr genehmigt. Dieses rechnet mit einem Minus von knapp 3 Millionen Franken. Nein sagte nur die SVP. Alle bürgerlichen Parteien äusserten die Meinung, die Stadt müsse nächstes Jahr den Sparhebel anziehen.

  • 150 Jahre Theresianum Ingebohl

    Das Theresianum Ingebohl oberhalb von Brunnen ist eine Privatschule für junge Frauen. Dieses Jahr feiert das Theresianum den 150. Geburtstag.

    Bekannte Schweizerinnen besuchten diese Privatschule, zum Beispiel Chefanklägerin Carla del Ponte, Bundesrätin Micheline Calmy-Rey oder die ehemalige Ständerätin Emilie Lieberherr. Auch heute noch besuchen 290 Frauen das Theresianum.

    Tuuli Stalder

  • Keineken-Bier wird verboten

    Das "Keineken"-Bier eines Engelberger Vereins darf nicht mehr angeboten werden, dies hat das Kantonsgericht Obwalden entschieden. Das Bier wurde zum Jahrestag von der Eichhof-Übernahme lanciert.

    Dier Bierkonzern Heineken reagierte empfindlich, rief die Justiz an und liess die Keineken-Flaschen beschlagnahmen.

  • Der Kanton Luzern spart - und alle zahlen

    Ein sogenanntes Entlastungspaket unterbreitet die Luzerner Regierung dem Parlament. Ziel ist, das Wachstum der Ausgaben zu bremsen und eine neue Verschuldung des Kantons zu verhindern. Die Bürgerlichen stimmen zu, die Linken finden die Vorlage unnötig.

    Ein Kommentar geht der Frage nach, wer zahlt, wenn der Staat spart.

    Peter Portmann

Moderation: Michael Zezzi, Redaktion: Karin Portmann