Luzern wählt Ausstieg aus Schulkonkordat

Die Luzerner Regierung will aus dem Konkordat über die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz austreten. Falls der Kantonsrat diesem Ansinnen zustimmt, gibt Luzern damit die Zusammenarbeit bei der Lehrerinnenausbildung in der Zentralschweiz auf und führt künftig eine eigene Schule.

Weiter in der Sendung:

  • Luzerner Lehrpersonen wollen tiefere Stundenzahl
  • Cham Paper group macht wieder Gewinn

Beiträge

  • Luzern kündet Zusammenarbeit bei der PHZ

    Die Luzerner Regierung will aus dem Konkordat über die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz austreten. Falls der Kantonsrat diesem Ansinnen zustimmt, gibt Luzern damit die Zusammenarbeit bei der Lehrerinnenausbildung in der Zentralschweiz auf und führt künftig eine eigene Schule.

    Die Austrittsgelüste Luzerns waren seit längerem bekannt und führten zu Verunstimmung zwischen den Zentralschweizer Kantonen.

  • Kürzere Unterrichtszeit für Luzerner Lehrpersonen

    Die Luzerner Lehrpersonen verlangen, dass sie pro Woche zwei Stunden weniger Unterrichtszeit haben. Diese zwei Stunden sollen aber nicht einfach wegfallen, sondern für die Betreuung von Kindern und für die Schulentwicklung eingesetzt werden.

    Grund für die Forderung sind neuste Zahlen aus einer Studie des nationalen Lehrerverbandes. Diese zeigt auf, dass Lehrerinnen und Lehrer rund drei Wochen pro Jahr unbezahlte Überstunden leisten, u.a. für Projekte der Schulentwicklung.

Moderation: Mirjam Breu, Redaktion: Andrea Keller