Luzerner Regierung hält an Schlachtjahrzeit fest

Die Luzerner Regierung will das Konzept der Sempacher Schlachtjahrzeit nicht ändern, obwohl dort vermehrt rechtsextreme Gruppierungen auftauchen. Dies geht aus einer Antwort auf einen Vorstoss im Kantonsparlament hervor.

Weiter in der Sendung:

  • Luzerner Stimmberechtigte entscheiden über Wegweisung
  • Ordensfrau bezieht Einsiedelei Tschütschi ob Schwyz

Beiträge

  • Umstrittene Wegweisung im Kanton Luzern

    Wer im öffentlichen Raum pöbelt und sich nicht korrekt verhält, soll bis zu 30 Tagen vom Ort weggewiesen werden. Das Ziel von Regierung und Parlamentsmehrheit ist, für mehr Sicherheit und Ordung zu sorgen.

    Das Bündnis 'Luzern für alle' wehrt sich gegen diese neue Wegweisungsmöglichkeit, welche das Problem nicht lösen würde. Es hat mit dem Referendum erreicht, dass am 8. Februar das Volk das letzte Wort hat. Die Abstimmungsvorschau mit Pro und Contra.

    Karin Portmann

  • Luzerner Regierung ändert nichts an Sempacher Schlachtfeier

    Jedes Jahr zeigt sich die rechtsextreme Szene zahlreich an der Sempacher Schlachtjahrzeit. Die Luzerner Regierung findet das zwar problematisch, will aber an der Feier nichts ändern. Das schreibt sie in einer Antwort auf eine Vorstoss der Grünen.

    Tuuli Stalder

  • Mitsprache bei Gemeinde-Fusionen im Kanton Luzern

    Wenn Luzerner Gemeinden fusionieren wollen, dann entscheiden dies künftig Direktbetroffenen und abschliessend der Kantonsrat. Das Referendum soll nicht mehr ergriffen werden können. Somit wird auch die Möglichkeit gestrichen, dass das Stimmvolk des ganzen Kantons mitreden kann.

    Der Verein gegen Gross-Luzern wehrt sich und will mit dem Referendum das Vetorecht beibehalten. Am 8. Februar entscheidet nun das Luzerner Stimmvolk.

    Mirjam Breu

  • Schwester Baptista zieht ins Tschütschi

    Die Einsiedelei Tschütschi oberhalb von Schwyz zählt zu den ältesten bewohnten Einsiedeleien der Schweiz. Im Tschütschi kommt es diesen Frühling zu einem Wechsel: Der bisherige Kapuzinerpater zieht aus und Schwester Maria Baptista Kloetzli zieht ein.

    Es ist das erste Mal in der über 700-jährigen Geschichte des Tschütschis, dass dort eine Ordensschwester wirkt.

    Christian Oechslin

Moderation: Michael Zezzi, Redaktion: Peter Portmann