Polizei-Lüchse werden des Amtsmissbrauchs beschuldigt

Der Leiter der Sondereinheit Luchs der Luzerner Kantonspolizei und sein Stellvertreter haben möglicherweise Amtsmissbrauch begangen. Bei einem Einsatz im Juni 2005 hat die Polizei irrtümlich zwei Unschuldige für Schwerbrecher gehalten, sie verfolgt und verhaftet.

Den Luchs-Chefs wird vorgeworfen, dass sie die Handschellen und Augenbinden nicht sofort abnahmen, als der Irrtum bewerkt wurde.

Weiter in der Sendung

  • 5 ZMP-Vorstandsmitglieder werden nicht wiedergewählt 
  • Zuger Gesundheitsförderungspreis geht an Wohnheim Rufin
  • Die Grünliberalen erhoffen sich bei den Stadtluzerner Parlamentswahlen einen steilen Einstieg

Beiträge

  • Grünliberale wollen Luzerner Wahlen aufmischen

    Die Grünliberalen treten bei den Stadtluzerner Wahlen im Juni erstmals an. Sie erhoffen sich bis zu fünf Sitze im Stadtparlament. Sowohl die bürgerlichen Parteien, wie auch die Grünen reagieren gelassen.

    Dario Pelosi

  • Abrechnung bei den ZMP

    Die Zentralschweizer Milchproduzenten ZMP haben fünf bisherige Vorstandsmitglieder nicht wieder gewählt. Grund sind Differenzen in Strategiefragen. Moritz Erni führt den Verband auch künftig als Präsident. Der ZMP ist der mächtigste Milchbauernverband in der Schweiz.

    Miriam Eisner

  • Irrtümliche Festnahme in Arth hat Folgen

    Der Leiter der Polizeisondereinheit Luchs und sein Stellvertreter haben sich während einer umstrittenen Verhaftungsaktion im Sommer 2005 möglicherweise des Amtsmissbrauchs schuldig gemacht. Das Verhöramt hat die Voruntersuchung abgeschlossen.

    Marian Balli

Moderation: Miriam Eisner, Redaktion: Karin Portmann