Rotstift sorgt in Luzern für rote Köpfe

Noch bevor im Kanton Luzern entschieden ist, wo die angekündigten 35 Millionen Franken eingespart werden sollen, regt sich Unmut.

Bereits heute scheint klar, dass es bei dieser Sparrunde das Bildungsdepartement am stärksten trifft. Die Luzerner Regierung will bis Ende Jahr entscheiden wo sie den Rotstift ansetzt.

Weiter in der Sendung:

  • Konkrete Abklärungen für eine neue Zeitung in Nidwalden
  • Streit um Bauvorhaben auf der Insel Ufenau
  • Urner Winzer produziert 'Föhnwein' 

Beiträge

  • Auch der Kanton Uri ist dank dem Föhn ein Weinkanton

    In der Zentralschweiz reift an den Rebbergen ein Spitzenjahrgang heran.

    Auch im Bergkanton Uri stehen 8'000 Rebstöcke. Robert Inauen ist der einzige Urner Winzer, der von der Pflege der Gewächse bis zur Arbeit im Keller alles selber macht. Sein Wein wächst an besonders südexponierten Hängen und profitiert da vor allem von warmen Föhnwinden. Auch wenn sich der Urner Wein gut verkauft, liegen in diesem Geschäft mit viel Handarbeit aber keine grossen Gewinne drinn.

    Dario Pelosi

  • Rotstift sorgt in Luzern für rote Köpfe

    Die Luzerner Regierung will bis Ende Jahr ein Sparpaket über 35 Millionen Franken vorlegen. Besonders betroffen sein wird das Bildungs-und Kulturdepartement. Die Hochschulleitungen haben bereits ihren Unmut bekundet.

    Die konkreten Sparmassnahmen sind aber noch nicht bekannt, auch nicht, ob sie wieder so einschneidend sein werden, wie die Vorschläge der Reform 06.

    Karin Portmann

  • Streit um Neubauten auf der Insel Ufenau

    Seit Jahren plant das Kloster Einsiedeln auf der Insel im Zürichsee ein neues Sommerrestaurant. Das zweite überarbeitete Projekt des Star-Architekten Peter Zumthor, das vor kurzem präsentiert wurde, stiess auf breite Zustimmung. Noch sind aber nicht alle Kritiker der Ufenau-Neubauten verstummt.

    Andrea Keller

Moderation: Michael Zezzi, Redaktion: Marlies Zehnder