Schwyzer Justiz soll Mauern abbauen

Die Chemie zwischen Verhöramt und Kantonsgericht Schwyz stimmt ganz und gar nicht. Das zeigt der Bericht der Parlamentarischen Untersuchungskommission PUK im Tötungsfall 'Lucie'. Es wurde untersucht, warum Telefondaten erst spät zur Untersuchungsrichterin kamen.

Der Fehler lag beim Bund, sagt der Bericht. Trotzdem hätte das Leben von Lucie nicht gerettet werden können. Die Justiz erhält nun den Auftrag wieder besser miteinander zu kommunizieren.

Weiter in der Sendung:

  • Luzern will Atheisten-Plakate nun doch zulassen
  • Kanton Zug will MS Rigi sanieren
  • Tagebuch: Der Herbst und die Vergänglichkeit 

Beiträge

  • Rückenwind für Zuger Schifffahrt

    Das Zuger Kantonsparlament spricht 1,75 Millionen Franken für das Motorschiff Rigi. Die Rigi ist das älteste Schiff und braucht eine Grosssanierung. Die 1,75 Millionen Franken sind zwar weniger Geld als sonst im Zuger Parlament zur Debatte stehen. Trotzdem  gingen die Wogen hoch.

    Marian Balli

  • Tagebuch über die Vergänglichkeit

    von Thomas Heeb

  • Schwyzer Justiz im Fall Lucie entlastet, Klima ist aber schlecht

    Im Tötungsfall Lucie hatte das Gerangel unter den Behörden wegen der Übermittlung von Telefondaten keinen Einfluss auf das Schicksal des 16-jährigen Aupair-Mädchens, welches im März umgebracht wurde. Schuld an der Datenpanne ist der Bund.

    Zu diesem Schluss kommt die Parlamentarische Untersuchungskommission PUK des Schwyzer Kantonsrats. Die PUK stellt aber auch fest: das Klima unter den Gerichtsbehörden im Kanton Schwyz ist stark belastet und muss sich verbessern.

    Dario Pelosi

  • Atheismus-Plakate auch in Luzern

    Die Stadt Luzern macht eine Kehrtwende. Die Plakate der Freidenker-Vereinigung werden doch aufgehängt. Nicht unbeteiligt an diesem Entscheid sind Vertreter der Landeskirchen. Sie haben im Gespräch mit den Stadtbehörden gesagt, die Plakate verletzten keine religiösen Gefühle.

    Michael Zezzi

Moderation: Michael Zezzi, Redaktion: Karin Portmann