"Wilder" Urner SVP-Kandidat wirft Handtuch

Der Urner SVP-Landrat Stefan Kempf, der 'wild' für den Ständerat kandidierte, zieht seine Kandidatur zurück. Zudem tritt er aus Enttäuschung über seine Partei aus der SVP aus und legt sein Landratsmandat nieder.

Weiter in der Sendung:

  • Auch die Zentralschweiz muss beim Streusalz sparen
  • Der Churer Bischof wünscht eine Grundsatzdebatte zu Narrenmessen 

Beiträge

  • Urner SVP-Landrat kehrt Politik den Rücken

    Stefan Kempf, der 'wild' für den Ständerat kandidierte, zieht seine Kandidatur zurück. Zudem tritt er aus Enttäuschung über seine Partei aus der SVP aus und legt sein Landratsmandat nieder.

    Die SVP Uri hatte Ende Januar bekannt gegeben, dass sie zur Ständeratswahl nicht antrete, weil trotz intensiver Suche kein Kandidat gefunden worden sei. Anfang Februar brachte sich dann der Altdorfer Landrat und Gastronom Stefan Kempf selbst ins Spiel. Die Parteibasis entschied jedoch am Dienstagabend, Kempf nicht zu nominieren, ihn aber als 'wilden' Kandidaten zur Wahl zu empfehlen. Die nur halbherzige Unterstützung durch seine Parteifreunde hat Kempf nun aber jede Lust an der Politik geraubt.

  • Grundsatzdebatte zu Narrenmessen

    Der Bischof von Chur möchte, dass grundsätzlich über Narrenmessen diskutiert wird. Grundlage könnten Richtlinien des Erzbistums Köln sein, wo es ebenfalls Fasnachtsmessen gibt. Dies war zuvor bereits vom Schweizer Fasnachts-Verband Hefari vorgeschlagen worden.

    Anlass der Debatte war eine geplante Narrenmesse in Schwyz. Der Bischof hatte den Pfarrer aufgefordert, auf den Anlass zu verzichten. Die Guggenmusig wird deshalb nur vor, aber nicht in der Kirche spielen.

  • Streusalz wird knapp

    Auch auf den Zentralschweizer Strassen wird immer weniger gesalzen -  dies deshalb, weil die Rheinsalinen nicht mehr genügend Salz liefern können. Als nächstes Szenario wird der Winterdienst noch weiter eingeschränkt. Wenig prioritäre Hauptstrassen würden dann nicht mehr schwarzgeräumt.

     

    Mirjam Breu

Moderation: Karin Portmann, Redaktion: Marlies Zehnder