Zuger Strafanstalt wird renoviert

Der Zuger Kantonsrat hat die Nachrüstung der Strafanstalt in der Stadt Zug bewilligt - es geht um Lärm- und Sichtschutz.

Weitere Themen:

  • Strom aus Grünabfall: Eine neue Anlage in Baar
  • Erlebniszentrum für Behinderungen sucht Geld
  • Wahlen Nidwalden: Porträts von drei Kandidaten

Beiträge

  • Grünes Licht für die Sanierung der Strafanstalt Zug

    Schall- und Sichtschutz an der Strafanstalt Zug werden für 905'000 Franken verbessert. Dies beschloss der Zuger Kantonsrat in erster Lesung. Grund für die Anpassungen: die Insassen der Strafanstalt Zug machen vor allem in der Nacht derart viel Lärm, dass sich immer mehr Nachbarn daran stören. Zudem gibt es in der Umgebung aufgrund von Neubauten laufend mehr Anwohner, die direkten Sichtkontakt zu Häftlingen haben.

  • Neues Erlebniszentrum in Rathausen geplant

    In der 760-jährigen Klosteranlage Rathausen soll 2013 das Paradrom seine Tore öffnen, ein Erlebniszentrum, welches einen spielerischen Zugang zum Thema Behinderungen ermöglichen soll. Erwartet werden dann jährlich Zehntausende von Besucherinnen und Besuchern.

    Der Bau dieses weltweit ersten Zentrums dieser Art kostet 22 Millionen Franken. Knapp einen Drittel davon stellt der Kanton Luzern in Aussicht, der Rest muss von den Initianten gesammelt werden.

    Dario Pelosi

  • Grossanlage macht Energie aus Grünabfällen

    Der Grünabfall des Kantons Zug wird neu zu 90 Prozent zur Stromerzeugung verwendet. Das Baarer Unternehmen Alfred Müller AG betreibt eine Biogas-Anlage, die jährlich bis zu 25'000 Tonnen Grüngut verwerten kann. Das ergibt Strom für rund 1000 Haushalte.

    Das Unternehmen hat rund 7 Millionen Franken investiert.

  • Regierung Nidwalden: Porträts von drei Kandidaten

    Neun Kandidatinnen und Kandidaten kämpfen am 7. März um die sieben Sitze in der Nidwaldner Regierung. Drei von ihnen stellen wir im zweiten Teil unserer Wahlserie vor: Sie sagen, was sie erreichen wollen und nehmen Stellung zu wichtigen Themen.

    Romano Cuonz

Moderation: Tuuli Stalder, Redaktion: Beat Vogt