2009 war für das Universitätsspital Zürich ein gutes Jahr

Das Universitätsspital Zürich hat ein wirtschaftlich gutes Jahr hinter sich. Das USZ hat 2009 den Gewinn von 3,2 auf 8,58 Millionen Franken gesteigert. Problematisch bleibt die räumliche Situation. Und gespannt wartet das USZ auf die Verteilung der hochspezialisierten Medizin.

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  • Opernhaus Zürich leidet unter der Grossbaustelle
  • Erfolgreiche Zusammenarbeit von Universität und Wirtschaft
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Beiträge

  • Opernhaus will Geld von Stadt und Kanton Zürich

    Das Opernhaus Zürich leidet unter der Baustelle für das Parkhaus und die Neugestaltung des Sechseläuten-Platzes. Um das Publikum nicht zu verlieren, mussten die Preise gesenkt werden, und das Haus konnte weniger für Firmenanlässe vermietet werden.

    Deshalb dürfte das Haus in diesem Betriebsjahr einen Fehlbetrag von 1,8 Mio. Franken ausweisen, wie der kaufmännische Leiter Otto Grosskopf auf Anfrage erklärte. Das Opernhaus beantragt deshalb bei Stadt und Kanton Zürich finanzielle Hilfe.

    Hans-Peter Künzi

  • Unitectra bewährt sich

    Die Zahl der Kooperationsprojekte zwischen Unternehmen und den Universitäten Zürich und Bern hat im letzten Jahr weiter zugenommen - und dies trotz Wirtschaftskrise. 1052 Projekte wurden 2009 gestartet, das sind 17 Prozent mehr als im Vorjahr.

    Eine grosse Mehrheit der Projekte betrafen die Biotechnologie, die Medizintechnik und den Pharmabereich. In 44 Fällen konnten Wissenschafter dieser beiden Universitäten eine Lizenz verkaufen, damit ein Unternehmen die Forschungsergebnisse verwerten kann.

    Roger Steinemann

  • Universitätsspital macht mehr Gewinn und mehr Umsatz

    Der Zürcher Universitätsspital hat 2009 gut gewirtschaftet. Es konnte den Gewinn um gut 5 Millionen Franken auf 8,5 Millionen steigern, und der Umsatz überschritt zum erstenmal die Milliardengrenze. Allerdings stiegen auch die Kosten.

    Margrith Meier

  • Das Zürcher Universitätsspital rüstet sich für die Zukunft

    Es sind grosse Herausforderungen, die das Zürcher Universitätsspital in der nächsten Zeit meistern muss. Die Zahl der Patienten wächst, das Hauptgebäude ist veraltet und sanierungsbedürftig und die Abteilungen sind auf über 50 Gebäude verteilt.

    Dazu kommt der Wettbewerb in der Spitzenmedizin. Zürich will international an der Spitze bleiben, auch in der Herzchirurgie und in der Herztransplantation. Ein Gespräch mit dem ärztlichen Direkter Urs Lütolf.

    Margrith Meier

Moderation: Dorotea Simeon, Redaktion: Sabine Meyer