Verzögerung im Prozess gegen Schläger in München

Das auf Mittwoch angekündigte Urteil gegen die drei wegen versuchten Mordes Angeklagten ist verschoben worden. Das Landesgericht in München will weitere Zeugen einvernehmen.

Weitere Themen:

  • WM-Viertel-Final auf Grossleinwand während Züri-Fest
  • Bundesgericht weist Beschwerde der Südschneiser ab
  • 19 Gemeinden kritisieren Abgrenzungslinie am Flughafen
  • 400asa präsentiert neues Stück «la Cérémonie»
  • Max Frischs drittes Tagebuch: eine Einschätzung

Beiträge

  • Weitere Zeugeneinvernahmen am Münchner-Prozess

    Die zwei Schüler, die vorerst als Mittäter verdächtigt, dann aber aus der U-Haft entlassen worden sind, sollen doch noch einvernommen werden. Das Landesgericht in München will die beiden Schüler per Videokonferenz als Zeugen anhören. Dadurch verzögert sich der Prozess.

    Das ursprünglich auf Mittwoch angekündigte Urteil wurde verschoben, der Termin ist noch nicht bekannt.

    Klaus Ammann

  • Public-Viewing: Am Zürifäscht drückt die Stadt ein Auge zu

    Weil zeitgleich mit dem Zürifäscht auch die Viertelfinals der Fussball-WM stattfinden, rückt die Stadt von ihren strengen Auflagen für Public Viewings ab. Sie erlaubt die Grossleinwände vom 2. bis zum 4. Juli auch in der Innenstadt und in den Seeanlagen.

    Vera Deragisch

  • Flughafengemeinden wollen trotz Fluglärm wachsen können

    19 Gemeinden kritisieren die Abgrenzungslinien am Flughafen Zürich, die der Regierungsrat in der Teilrevision des Richtplanes festgehalten hat. Sie wehren sich gegen die Einschränkungen bei den Bauzonen.

    Roger Steinemann

  • 400asa zwischen Peking und Zürich

    Die Zürcher Theatergruppe 400asa spielt "la Cérémonie" in Zürich und in Peking. Das Stück basiert auf einem Film von Claude Chabrol, die Geschichte stammt von der Krimiautorin Ruth Rendell.

    400asa startet damit ein Projekt, dessen Ausgang noch nicht klar ist. "La Cérémonie" wird laufend weiter entwickelt: In Peking kommen weitere chinesische Schauspieler dazu. Im Sommer 2010 kommt das Stück am Theaterspektakel dann wieder auf eine Zürcher Bühne.

    Elena Rutman

  • Neue poetische Seiten von Max Frisch

    19 Jahre nach dem Tod ist das Buch «Entwurf zu einem dritten Tagebuch» von Max Frisch herausgebracht worden. Die Veröffentlichung durch das Max-Frisch-Archiv war unter den Literaturexperten umstritten. Für DRS 2 Kulturredaktor Hans-Ulrich Probst ist das Buch eine Bereicherung.

    Es zeige ganz neue, auch poetische Seiten von Max Frisch, wie er im Gespräch mit Oliver Fueter sagte.

    Oliver Fueter

Moderation: Oliver Fueter, Redaktion: Margrith Meier