100 Tage Widmer-Schlumpf

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf hat nach 100 Amts-Tagen Bilanz gezogen und und ihre bürgerlichen Überzeugungen bekräftigt.

Weitere Themen:

Zur Integration von Arbeitslosen greift in Genf der Kanton in die Tasche und zahlt einen Teil des Lohns.

Bei den Wahlen in Italien zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen ab.

und:
Zur Verhinderung von internationalen Finanzkrisen sollen Finanzströme eingedämmt werden, sagt ein Währungsexperte.

Beiträge

  • Eveline Widmer-Schlumpf: 100 Tage im Amt.

    Widmer-Schlumpf positioniert sich klar bürgerlich

    Nach 100 Tagen im Amt hat Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf Bilanz gezogen und ein Bekenntnis zum bürgerlich-liberalen Gedankengut abgelegt.

    Sie präsentierte sich bewusst als SVP-Politikerin, die im Bereich Asyl und Integration eine harte Linie fährt. Sie wolle die Probleme Jugendgewalt und Ausländerkriminalität zwar nicht mit neuen Gesetzen bekämpfen, sagte die Justizministerin. Wichtig sei aber, dass die bestehenden Rechtsgrundlagen konsequent angewendet würden.

    Pascal Krauthammer

  • Genf verhilft Langzeit-Arbeitslosen wieder zu Jobs.

    Genf geht neue Wege im Kampf gegen Arbeitslosigkeit

    Der Kanton Genf erhöht den finanziellen Anreiz für Privatfirmen, die Langzeit-Arbeitslose einstellen. Damit soll die rekordhohe Arbeitslosigkeit bekämpft werden.

    Die Massnahme läuft schon seit einiger Zeit, bislang aber mit mässigem Erfolg. Dank der Erhöhung der eingesetzten Mittel scheint das Projekt aber besser anzukommen.

    Patrick Mülhauser

  • Die Spannung vor der Wahl in Italien steigt.

    Endspurt im italienischen Wahlkampf

    Am 13. und 14. April wählt Italien ein neues Parlament. Damit wird bestimmt, wer künftig das Land führt: Die Rechte mit Silvio Berlusconi oder links davon das «reformistische Zentrum» von Walter Veltroni.

    Die Frage an Italien-Korrespondent Rolf Pellegrini: Hierzulande hatte man den Eindruck, der Wahlkampf in Italien sei diesmal keine Wahlschlacht, er verlaufe ziemlich ruhig. Täuscht der Eindruck?

    Daniel Schmidt

  • Lehren aus der Finanzkrise ziehen

    Seit acht Monaten kracht es im Gebälk der internationalen Finanzmärkte. Welche Lehren sind daraus zu ziehen?

    Damit sich eine solche Krise nicht wiederhole, brauche es mehr Regulierung, sagen die einen. Regulierungen brächten nichts, ausser viel Bürokratie, meinen andere. Weder noch, sagt der Ökonom Arvind Subramanian, viel besser sei es, die internationalen Finanzflüsse zu bremsen.

    Markus Mugglin

  • Schweizer Polizisten im Einsatz.

    Polizei rüstet sich gegen Hooligans

    Noch knapp zwei Monate, dann wird die EURO 2008 angepfiffen. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. So wappnet man sich etwa bei der Polizei für den Kampf gegen die Hooligans.

    Die Zentralstelle Hooliganismus schickt regelmässig den Koordinator Erich Minuz nach England. Dort gibt es nämlich viel zu lernen: Mit rigorosen Massnahmen hat England seine Stadien deutlich sicherer gemacht.

    Ueli Reist

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Christoph Wütrich