95 Milliarden für den Verkehr in der Schweiz

  • Dienstag, 14. April 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Dienstag, 14. April 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Mit Abstand am meisten Geld verschlingt der Strassenverkehr, nämlich 78 Milliarden in einem Jahr.

    95 Milliarden für den Verkehr in der Schweiz

    Bei welchem Verkehrsträger muss die Allgemeinheit am meisten mitberappen, weil die Benutzer die Kosten nicht vollumfänglich selber tragen? Das Bundesamt für Statistik liefert neue Zahlen zu Kosten und Finanzierung des Verkehrs in der Schweiz.

    Philipp Burkhardt

  • Gebirgslandeplatz am Fuss des Gwächtenhorns, oberhalb Gadmen im Berner Oberland.

    Helikopter-Landeplätze - Kompromiss scheint unmöglich

    Der Streit über Helikopter-Landeplätze in den Alpen dauert seit Jahrzehnten an. Im Mai 2014 schlug der Bundesrat vor, zwei von 42 Gebirgslandeplätzen zu schliessen. «Scheinkompromiss», klagen Umweltschutzorganisationen. «Das geht zu weit», finden die Helikopter-Unternehmen.

    Nun läuft die Anhörung zur neuen Luftfahrtverordnung ab.

    Max Akermann

  • Der Franken stärkelt - wie lange noch, hängt auch von der Europäischen Zentralbank ab.

    Starker Franken - Gift für die Wirtschaft

    Die Hoffnung der Wirtschaft, dass sich der Frankenkurs gegenüber dem Euro bei etwa 1.10 Franken einpendeln wird, scheint sich nicht zu bewahrheiten. Denn die Europäische Zentralbank flutet derzeit den Markt mit Euro, was wiederum den Schweizer Franken stärkt.

    Kann die Schweizerische Nationalbank etwas dagegen unternehmen?

    Thomas Oberer

  • Ban Ki-Moon und die übrigen Uno-Spitzenfunktionäre sind keine Abzocker. Der oberste Chef der Weltorganisation verdient mit 227 000 Dollar im Jahr deutlich weniger als ein Schweizer Bundesrat.

    Umstrittene Lohnerhöhung für den Uno-Generalsekretär

    Ban Ki-Moon will die Gehälter erhöhen - für sich selber und für Dutzende hoher Mitarbeiter der Vereinten Nationen. Als Begründung führt die Uno-Spitze Lohnvergleiche mit anderen internationalen Organisationen an. Das Begehren kommt zum denkbar schlechtesten Zeitpunkt.

    Fredy Gsteiger

  • Nicht erst vor kurzem: Bereits im Juni 2006 ist auf Sizilien eine Autobahnbrücke eingestürzt.

    Brandneu und schon kaputt - einstürzende Neubauten in Italien

    Im vergangenen Dezember ist in Sizilien die Auffahrt auf eine Autobahnbrücke eingestürzt - kurz nachdem sie fertig gebaut worden war. Vor wenigen Tagen nun sackte auf derselben Autobahn ein Teil einer Brücke weg. Nun nimmt der Chef der Autobahnbehörde den Hut.

    Franco Battel

  • Sudan galt einst als  Brotkorb der arabischen Welt, als Staat mit den grössten Landreserven Afrikas. Heute muss die Regierung drei Viertel des Weizens importieren - und verpachtetgleichzeitig Millionen von Hektaren Landwirtschaftsland an die reichen Golfstaaten.

    Sudans desolate Wirtschaftslage

    Seit Jahren ist der Sudan geprägt von blutigen Konflikten, der Abspaltung des ölreichen Südsudan und einem Präsidenten, der wegen Kriegsverbrechen international zur Verhaftung ausgeschrieben ist. Diktator Al-Bashir wird fast sicher wiedergewählt.

    Damit bleibt unklar, wann und wie die drängenden wirtschaftlichen Probleme des Landes angegangen werden.

    Monika Oettli

  • Christina Jones-Pauly in in der südsudanesischen Stadt Omduran.

    Christina Jones-Pauly zu den Wahlen im Sudan

    Neun Jahre lang hat sie Ministerien im Sudan und Südsudan beraten, bei Konfliktlösung, Genderfragen und Justizreform. Zurzeit ist die Spezialistin für afrikanisches Gewohnheitsrecht und Scharia in der Schweiz und Gast von Susanne Brunner.

Moderation: Simon Leu, Redaktion: Thomas Müller