ABB-Chef Kindle geht überraschend

Der Konzern-Chef von ABB, Fred Kindle, verlässt das Unternehmen überraschend per sofort. Für 2007 meldete ABB ein Rekordergebnis.

Weitere Themen.

Die EU-Kommission will die Schengen-Aussengrenzen besser schützen.

Der Zürcher SVP-Kantonsrat Jürg Leuthold tritt nach IV-Betrugsvorwürfen als Kantonsrat zurück.

Eine Tessiner Fabrik will erstmals in der Schweiz ganze Solarpanels herstellen.

Beiträge

  • Spekulationen über Kindles Abgang

    Nach dem überraschenden Abgang von ABB-Konzernchef Fred Kindle ranken sich Spekulationen über die Gründe. ABB spricht von «unüberbrückbaren Differenzen».

    Analysten sehen ein Zerwürfnis mit dem Verwaltungsrat über die Wachstumsstrategie des Konzerns. Seit langem besteht die Diskussion über die Verwendung der voll gefüllten Kassen bei ABB. Kindle zeigte sich bislang zurückhaltend, was Akquisitionen, vor allem grössere, anbelangt.

    Manuel Rentsch

  • Die EU-Kommission will die Fingerabdrücke aller Personen erfassen.

    EU schottet sich weiter ab

    Die EU will sich stärker abschotten gegen Eindringlinge von aussen. Dazu hat EU-Innenkommissar Franco Frattini neue Pläne vorgestellt.

    Demnach sollen die Fingerabdrücke aller Personen erfasst werden, die in die Europäische Union einreisen. Die biometrischen Daten sollen in einem Ein- und Ausreiseregister gespeichert werden.

    Die Frage an EU-Korrespondent Thomas Oberer: Wie genau sehen Frattinis Pläne aus?

    Ivana Pribakovic

  • Jürg Leuthold tritt als Kantonsrat zurück.

    SVP-Kantonsrat tritt nach Scheininvaliden-Vorwürfen zurück

    Nach den IV-Betrugsvorwürfen zieht der Zürcher SVP-Politiker Jürg Leuthold die Konsequenzen: Er tritt aus dem Zürcher Kantonsrat zurück.

    Als Schuldeingeständnis will er seinen Entscheid aber «keinesfalls verstanden wissen». Sein Rücktritt erfolge vor allem aus Rücksicht auf die Familie, so der 49-jährige Leuthold.

    Noch am Montag, 11. Februar, hatte er erklärt, er werde nur dann aus dem Kantonsrat ausscheiden, wenn das Bundesgericht «zu einem für mich negativen Schluss kommen sollte».

    Klaus Ammann

  • Solarmodule schon bald aus heimischer Produktion.

    Bald Solarmodule aus der Schweiz

    In Riazzino bei Locarno entsteht die erste Fabrik für Dünnschicht-Solarmodule der Schweiz. Die italienische Firma Pramac investiert 85 Millionen Euro.

    Es sollen 150 Arbeitsplätze entstehen. Vorgesehen ist, dass die Fabrik, die ganze Platten mit Solarzellen produziert, Ende Jahr fertig ist.

    Philippe Erath

  • Deutsch-Türken wählen nicht CDU

    Der Hamburger Bürgermeister Ole von Beust will bei der Wahl am 24. Februar in seinem Bundesland die absolute Mehrheit der CDU halten. Dabei setzt er auf Versöhnung.

    Damit geht von Beust einen anderen Weg als Roland Koch: Dieser wollte im Bundesland Hessen mit provokativen Aussagen über Jugendkriminalität und Ausländer die Wahlen gewinnen, fiel aber auf die Nase.

    Ob die Strategie dem Hamburger helfen wird, ist zweifelhaft: Die deutsch-türkische Wählerschaft auf jeden Fall hat nicht viel übrig für die CDU.

    Ursula Hürzeler

  • Industrie-Stadt in unwirtlicher Umgebung

    Im Boden unter der nord-sibirischen Stadt Norilsk liegen wertvolle Stoffe: Nickel, Kupfer und Palladium in grossen Mengen.

    In der Stalin-Zeit haben Gefangene des Gulag dort ein Nickel-Kombinat aufgebaut. Heute gehört der Komplex zu den profitabelsten Grossunternehmen Russlands; und die Stadt zu den dreckigsten Orten der Welt.

    DRS-Korrespondet Max Schmid hatte Gelegenheit, den für Ausländer eigentlich gesperrten Ort zu besuchen.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston