Affäre Tinner weitet sich aus

Der Schweizer Nachrichtendienst hatte bereits vor 30 Jahren erste Hinweise darauf erhalten, dass die Familie Tinner möglicherweise in einen Atomschmuggel verwickelt ist.

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Die Bedrohung der inneren Sicherheit durch Wirtschafts-Spionage hat zugenommen.

Die UBS schliesst das zweite Quartal mit einem Ergebnis, das besser ist als erwartet.

Die Migros und der Kioskbetreiber Valora gehen künftig getrennte Wege. 

Beiträge

  • Hinweise auf Fall Tinner schon vor 30 Jahren

    Bereits vor 30 Jahren hat der Schweizer Inland-Nachrichtendienst erste Hinweise erhalten, dass die Familie Tinner illegale Aktivitäten im Zusammenhang mit Atomschmuggel betreibe.

    Dies haben zwei zuverlässige Quellen gegenüber Schweizer Radio DRS bestätigt.

    Eine erste Meldung des amerikanischen Geheimdienstes CIA soll 1978 bei der damaligen Bundespolizei eingetroffen sein. Aber erst 26 Jahre später, im Oktober 2004, eröffnete die Bundesanwaltschaft ein gerichtspolizeiliches Ermittlungsverfahren.

    In der Zwischenzeit waren die Dokumente im Besitz der Familie Tinner so umfangreich und brisant geworden, dass sie der Bundesrat vernichten liess. Dies führte zu harscher Kritik.

    Philipp Burkhardt

  • Die Schweiz ist ein beliebtes Ziel von Wirtschafts-Spionage.

    Schweiz von Wirtschafts-Spionage bedroht

    Die Bedrohungslage in der Schweiz ist stabil. Das zeigt der Bericht zur Inneren Sicherheit des Bundesamtes für Polizei. Bei der Wirtschafts-Spionage nimmt die Bedrohung aber zu.

    Ansonsten haben sich die Zahl der Delikte und das Gefahrenpotenzial nach Einschätzung der Behörden kaum verändert. Dies betrifft sowohl terroristische Bedrohung, organisierte Kriminalität als auch Gewalttaten von Rechts- und Links-Extremisten.

    Géraldine Eicher

  • Tour de France wieder von Doping-Skandalen überschattet?

    Tour de France ohne wirksame Doping-Kontrolle

    Mit dem so genannten «biologischen Pass» sollen Doping-Sünder rasch entlarvt werden. Doch bei der diesjährigen Tour de France kommt die neue Methode nicht zum Einsatz.

    Grund ist ein Streit zwischen den Tour-Organisatoren und dem Welt-Radsportverband. In den vergangenen Jahren gab es an der Tour de France immer wieder prominente Doping-Fälle.

    Barbara Colpi

  • UBS kündigt ausgeglichenes Ergebnis an

    Die krisengeschüttelte Grossbank UBS kündigt für das zweite Quartal «ausgeglichene bis leicht negative» Zahlen an. Das ist eine positive Überraschung.

    Spekulationen über die Quartalszahlen und über mögliche weitere Milliardenverluste der Schweizer Grossbank hatten die UBS-Aktie in den vergangenen Tagen auf unter 20 Franken gedrückt. Das ist der tiefste Stand seit der Fusion der Bankgesellschaft und des Bankvereins zur UBS.

    Die Frage an Urs Siegrist: Sind die Quartalszahlen nun gut oder schlecht?

    Daniel Schmidt

  • Neue Besitzverhältnisse bei «Avec»-Läden

    Migros und Valora gehen getrennte Wege. Künftig wollen sie ihre «Avec»-Läden in Bahnhöfen und Tankstellen nicht mehr gemeinsam betreiben.

    Die Kioskbetreiberin Valora übernimmt den Namen «Avec» für ihre Ladenkette. Die Migros wird den Namen «Migrolino» wieder beleben, den der Lebensmittelriese in den 1980er-Jahren lanciert hatte.

    Thomas Rüst

  • SVP Rubigen geht zur neuen BDP

    Als zweite Sektion im Kanton Bern hat die SVP Rubigen den den Übertritt zur Bürgerlich Demokratische Partei (BDP) beschlossen. Fast 300 SVP-Sektionen müssen sich mit einem möglichen Wechsel befassen.

    Die BDP Bern, die Partei der abtrünnigen Berner SVPler,  zählt mittlerweile rund 450 Mitglieder. Gestartet war die BDP bei ihrer Gründungsversammlung am 21. Juni mit rund 240 Mitgliedern.

    Als erste Sektion hatte die SVP Rüti bei Büren entschieden, geschlossen zur BDP überzutreten. Da diese die Ortspartei von Bundesrat Samuel Schmid ist, wird dieser automatisch Mitglied der BDP.

    Toni Koller

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Sabine Manz