Alkohol-Verkauf auch nach 21 Uhr

Der Bund will bei der Prävention gegen Alkohol und Tabakkonsum nichts ändern. Er verzichtet auf umstrittene Massnahmen wie zum Beispiel ein Nacht-Verkaufs-Verbot für Alkohol.

Weitere Themen: 

SVP-Vizepräsident Christoph Blocher möchte das Referendum gegen die Personenfreizügigkeit plötzlich bleiben lassen.

Israel und die radikalislamische Hamas einigen sich auf eine Waffenruhe im Gazastreifen.

In Bern schaut man überglücklich auf die Gruppenspiele der EURO 2008 zurück, in Zürich hatte man mehr erwartet.

Beiträge

  • Alkohol: Der Bundesrat verzichtet darauf,  ein Verkaufsverbot ab 21 Uhr anzustreben.

    Nächtlicher Alkohol-Verkauf wird nicht verboten

    Der Bundesrat will das Abgabealter beim Verkauf von Alkohol nicht erhöhen. Von einem Verkaufs-Verbot nach 21 Uhr hält er auch nichts. Damit bleibt bei der Tabak- und Alkohol-Prävention alles beim Alten.

    Die bestehenden Gesetze zur Prävention reichten aus, sie müssten aber konsequent vollzogen werden, teilte der Bundesrat mit.

    Dabei hatte man im vergangenen Jahr noch über unzählige griffige Massnahmen diskutiert.

    Frage an Dieter Kohler: Weshalb kommen diese Massnahmen nicht?

    Ivana Pribakovic

  • Christoph Blocher ist gegen das Referendum.

    SVP wankt beim freien Personenverkehr

    Die SVP hat noch nicht entschieden, ob sie gegen den freien Personenverkehr das Referendum ergreifen will. In der Parteileitung ist man sich nicht mehr so einig wie auch schon.

    Nach dem Parlamentsentscheid, wonach die Verlängerung und die Ausdehnung der Personenfreizügigkeit mit der EU in einer einzigen Vorlage vors Volk kommen sollen, zeichnet sich in der Partei ein Umdenken ab. Selbst Alt-Bundesrat und SVP-Vizepräsident Christoph Blocher erklärte, er sei gegen ein Referendum.

    Bis anhin hatte die SVP-Spitze mit einem Referendum gedroht, insbesondere gegen die Ausdehnung des freien Personenverkehrs auf Rumänien und Bulgarien.

    Oliver Washington

  • Hamas-Führer Mahmud Sahar erklärt Waffenruhe mit Israel.

    Waffenruhe in Gaza weckt Hoffnungen

    Nach zwei Monaten intensiver Verhandlungen haben die islamistische Hamas und Israel beschlossen, am Donnerstag die Waffen niederzulegen. Vermittelt wurde die Waffenruhe durch Ägypten.

    Die grosse Frage ist nun, ob der Waffenstillstand wie geplant ein halbes Jahr lang hält. Genauso unklar ist es, ob Israel die Blockade des Gazastreifens lockern wird.

    Iren Meier

  • Holland-Fans haben den Bundesplatz in Bern erobert.

    Zürich und Bern verabschieden Fussball-Fans

    Die EURO 2008 ist für die Spielorte Bern und Zürich zu Ende. Der Tross verlagert sich nach Basel. Während Bern in den letzten zehn Tagen ein rauschendes Fussball-Fest erlebte, liess die Stimmung in Zürich zu wünschen übrig.

    Bern feierte am Dienstag die dritte und letzte EM-Party mit Zehntausenden Holländern. Nach zehn Tagen im Ausnahmezustand zieht die Stadt Bern eine positive Bilanz. Die holländischen Fans hätten der Bundesstadt wunderbare Tage geschenkt, sagte der Berner Volkswirtschaftsdirektor Andreas Rickenbacher.

    In Zürich ist man zwar grundsätzlich auch zufrieden. Es hat sich aber gezeigt, dass die nicht ganz so zentralen Fanzonen am Zürihorn viel zu gross waren.

  • Thierry Henry, Schwarm vieler Frauen.

    EURO-Helden: Henry, der schönste Fussballer

    Thierry Henry war die grosse Hoffnung von Frankreich. An der EURO 2008 hat er diese Hoffnung zwar enttäuscht, bei Frauen steht er aber nach wie vor hoch im Kurs als einer der schönsten Fussballer.

    Unsere Euro-Galerie rückt Tag für Tag Helden ins Licht. Solche auf dem Spielfeld und andere weit abseits der Stadien. Solche, die sportlich Ausserordentliches leisten und andere, schon fast tragische Helden.

    Reto Held

  • Bilanz nach einem halben Jahr im Nationalrat

    Die im Herbst neu gewählten NationalrätInnen haben inzwischen viel Neues dazugelernt. Die Zürcher CVP-Nationalrätin Barbara Schmid-Federer zum Beispiel kann jetzt auch über Themen reden, über die sie nicht so gerne spricht.

    Es ist viel passiert im Bundeshaus seit den Wahlen letzten Herbst. Die neugewählten Nationalräte und Nationalrätinnen wurden sozusagen ins kalte Wasser geworfen. Inzwischen haben sie schwimmen gelernt.

    Wie ihnen das gelungen ist, wollen wir sehen am Beispiel der gleichen fünf Politiker und Politikerinnen, die wir schon letzten Herbst und Winter einmal besucht hatten.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston