Alpiq – sucht weiter nach Geld

  • Montag, 6. März 2017, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 6. März 2017, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Ab 2018 sollen Private bis zu 49 Prozent der Anteile in drei neu geschaffenen Geschäftsbereichen erwerben können. In den kommenden Monaten will Alpiq die Geschäfte neu bündeln; erst dann kann genauer gesagt werden, welche Einheit wie gross wird.

    Alpiq – sucht weiter nach Geld

    Alpiq hat zwar nach Milliardenverlusten das letzte Jahr mit einem Gewinn abgeschlossen. Trotzdem sollen private Investoren in gewisse Geschäftsteile investieren – um das Überleben des Unternehmens im schwierigen Energiegeschäft zu sichern.

    Klaus Ammann

  • So wie die Autos jetzt gebaut würden, gebe es keinen Arbeitsplatzabbau, sagte der PSA-Konzernchef. Die Nuancierung lässt tief blicken: Er wird alles daran setzen, dass Autos bald anders gebaut werden – mit weniger Kosten.

    Peugeot Citroën wird die Nummer Zwei auf dem euopäischen Markt

    Noch vor wenigen Jahren stand der französische Autokonzern Peugeot Citroën selber vor dem finanziellen Ruin. Nun übernimmt er von der US-amerikanischen General Motors die kriselnden europäischen Automarken Opel und Vauxhall.

    In den deutschen Werken von Opel und den britischen von Vauxhall geht nun die Angst um vor Entlassungen.

    Massimo Agostinis

  • Wer mit dem Zug nach Rüsselsheim kommt, wird von Opel-Gründer Adam Opel begrüsst. Vor dem Bahnhof steht die grosse Statue. Die Stadt ist seit Ende des 19. Jahrhunderts eng mit Opel verbunden.

    «Kaum ein Rüsselsheimer hat keine Beziehung zu Opel»

    Patrick Burghardt ist Oberbürgermeister von Rüsselsheim, der Stadt, in der Opel den Hauptsitz hat – und gut 14'000 Angestellte. Viele der rund 63'000 Einwohnerinnen und Einwohner arbeiten bei Opel. Die Stadt ist seit Ende des 19. Jahrhunderts eng mit Opel verbunden.

    Was bedeutet die neue Entwicklung für die Opel-Stadt?

    Brigitte Kramer

  • Die internationale Organisation für Migration spricht von über 45'000 Vertriebenen, unter ihnen viele Kinder: Die Flucht aus dem Westen Mossuls ist offenbar äusserst gefährlich.

    Mossul – gefährliche Flucht aus der umkämpften Stadt

    Die Kämpfe um die nordirakische Stadt Mossul treiben seit Wochen jeden Tag tausende Einwohnerinnen und Einwohner in die Flucht. Irakische Truppen versuchen seit rund zwei Wochen, den «Islamischen Staat» aus dem Westen der Stadt zu vertreiben.

    Der Osten ist bereits seit Anfang Jahr wieder in irakischer Hand.

    Phlipp Scholkmann

  • Die Grünen sind in allen Mittel- und Unterwalliser Bezirken angetreten, auch in den Seitentälern, in denen man sich als Grüne immer noch exponiert. Alles in allem sei es aber einfacher geworden, sich als Grüne zu outen, sagt Brigitte Wolf, Vizepräsidentin der Walliser Grünen.

    Freudentag für die Walliser Grünen

    Die Grünen im Kanton Wallis konnten bei den Wahlen am Wochenende die Anzahl der Sitze im Kantonsparlament gleich vervierfachen. Neu stellen sie acht von 130 Parlamentsabgeordneten im Walliser Grossen Rat.

    Priska Dellberg

  • Nach Erkenntnissen von «Profundo» hat die Grossbank Crédit Suisse mit Abstand am meisten Palmöl-Investments in Indonesien. Zwischen 2009 und Mitte 2016 waren es gut 900 Millionen Dollar. Credit Suisse bestreitet das auf Anfrage nicht. Bild: Hinter neuen Palmölpflanzungen steigt am Horizont Rauch auf – von Brandrodungen.

    Schweizer Banken finanzieren industrielle Palmöl-Projekte

    Palmöl ist als billiger Rohstoff sehr gefragt und findet sich in unterschiedlichsten Produkten von Shampoos bis zum Nussaufstrich. Deshalb wächst die Zahl von Palmölplantagen aus der südlichen Erdhalbkugel stetig.

    In Indonesien stehen solche in der Kritik, weil Palmölfirmen Landrechte verletzten oder Regenwald abbrennen, um neue Plantagen anzulegen. Dahinter stecken auch Schweizer Banken.

    Maren Peters

  • Orang-Utan-Babies unterscheiden sich im ersten Jahr kaum von Menschen. Einzig, dass sie nicht nur Milch trinken, sondern auch Früchte essen. Die Indonesierin Wiyanti ist Orang-Utan-Babysitterin der weltweit grössten Aufnahme- und Auswilderungsstation von Orang-Utans.

    Schwindender Lebensraum für Orang-Utans auf Borneo

    Für Palmölplantagen sind in den vergangenen Jahren grosse Teile des Regenwaldes gerodet worden – auch in Indonesien, wo weltweit am meisten Palmöl produziert wird. In Kalimantan etwa, dem indonesischen Teil Borneos, bedrohen die Palmölplantagen den Lebensraum von Orang-Utans. Die Reportage.

    Karin Wenger

  • Olga Cieslarová.

    Im Tagesgespräch: Olga Cieslarová – Fasnacht von Basel nach Prag

    Olga Cieslarová – Basler Fasnacht und samtener Prager Karneval

    Die Tschechin Olga Cieslarová hat sich als Theater- und Kulturwissenschaftlerin mit der Basler Fasnacht auseinandergesetzt – und sie dann als friedliche Protestform nach Prag gebracht. Susanne Brunner hat sie nach dem «Morgestraich» in Basel getroffen.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Zuberbühler