Alstom plant massiven Stellenabbau

In den Werken Baden und Birr des französischen Industriekonzerns Alstom gehen bis zu 750 Arbeitsplätze verloren, noch ist offen, wer wann gehen muss.

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Der «Jahrhundertbetrüger» Jérôme Kerviel wurde in Paris verurteilt; er hatte 2008 die Grossbank Société Générale um fünf Milliarden Euro betrogen.

Leider ein Erfolg: Die Zürcher Zellen, wo Betrunkene für ihre Ausnüchterung bezahlen.

Beiträge

  • Profitiert Alstom vom schwachen Kündigunsschutz?

    Der Stellenabbau bei Alstom Schweiz ist ein grosser Dämpfer für die Standorte Birr und Baden im Aargau. In der Schweiz werde überproportional gekürzt, sagen die Gewerkschaften - und machen den leichteren Kündigungsschutz dafür verantwortlich.

    Priscilla Imboden

  • «Jahrhundertbetrüger» Jérôme Kerviel verurteilt

    Der junge französische Börsenhändler Jérôme Kerviel soll 2008 im Alleingang beinahe eine Bank ruiniert haben: Mit riskanten Finanzgeschäften fügte er der Société Générale, einer der grössten Banken Frankreichs, einen Schaden von fast fünf Milliarden Euro zu.

    Seither trägt er den Namen «Jahrhundertbetrüger». Kerviel selbst stellte sich stets als Opfer der Bank dar. Das Pariser Strafgericht hat nun anders geurteilt: Kerviel muss ins Gefängnis.

    Ruedi Mäder

  • Ausnüchterung gegen Bezahlung - eine Erfolgsgeschichte

    Betrunkene, die Wochenende für Wochenende herumpöbeln und für Unruhe sorgen: Viele Städte kennen dieses Problem. Zürich packt es seit März auf eine neue Art an, mit einer zentralen Ausnüchterungsstelle. Das soll auch Polizei und Spitäler entlasten.

    Nun ziehen die Behörden eine erste positive Bilanz.

    Klaus Ammann

  • Deutscher Buchpreis für Melinda Nadj Abonji

    Melinda Nadj Abonji, Zürcherin mit serbisch-ungarischen Wurzeln, wurde als erste Schweizerin mit dem prestigeträchtigen Deutschen Buchpreis ausgezeichnet. Abonji erhält den Preis für ihren Roman «Tauben fliegen auf».

    Heinrich Vogler

  • Geplatzte Träume im Bündner Oberland

    Durchschlag im Neat-Basistunnel am Gotthard: in zehn Tagen ist es soweit. Die Menschen am Gotthard stellen sich auf die Zeit nach der Neatbaustelle ein. Ende der 1990er-Jahre bedeutete die Riesenbaustelle wirtschaftlichen Aufschwung für das Bündner Oberland. Doch davon ist wenig geblieben.

    Abwanderung, immer weniger Touristen, und bald ziehen auch die letzten Neat-Arbeiter ab. Sinnbild für die geplatzten Träume ist die Geschichte von Alfred Monn. Er träumte vom grossen Geschäft mit einem Bordell.

    Sara Hauschild

  • Kampf um den Sitz im IWF-Direktorium

    Die Schweiz hat zwar grosse Banken und viel Geld. Auf der internationalen Bühne wird sie aber kaum wahrgenommen, die Tür zum Club der mächtigen G20-Länder bleibt verschlossen.

    Umso verbissener kämpft die Schweiz um ihre Stimme im Direktorium des Internationalen Währungsfonds IWF, dem einzigen internationalen Gremium, wo sie ein Wörtchen mitreden kann.

    Maren Peters

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Nathalie Christen