Annemarie Wildeisen, Köchin der Nation

Annemarie Wildeisen hat sich selber das Kochen beigebracht und ein kleines Kochimperium aufgebaut - mit Büchern, einem Magazin, einer Kochschule, einem Internetportal, Fernsehsendungen und so manchem mehr. Sie ist Gast im ersten Teil der Sommerserie des Rendez-vous.

Annemarie Wildeisen steht an einem Sideboard in ihrer Küche. Dahinter sieht man eine Kaffee- und eine Teemaschine.

Bildlegende: Annemarie Wildeisens Küche ist kleiner als gedacht - nur gerade zwei Herdplatten braucht die Medienköchin. SRF

Die 69-jährige Annemarie Wildeisen ist im Aargau geboren und aufgewachsen. Sie wollte eigentlich Schauspielerin werden, wechselte dann aber in den Journalismus. Ende der 1970er-Jahre lernte sie als Redaktorin beim «Badener Tagblatt» die bekannte Köchin Agnes Amberg kennen, die in ihr die Leidenschaft fürs Kochen weckte und sie aufforderte, eigene Rezepte niederzuschreiben und zu veröffentlichen. Das war der Beginn ihrer Karriere als Kochbuchautorin.

In der Sommerserie «Selbstgemacht» erzählt die Autodidaktin Annemarie Wildeisen in ihrem Haus im Berner Monbijouquartier von ihrer Selfmade-Karriere und erlittenen Rückschlägen und spricht über ihr Image als bodenständige Hausfrau und über ihr neues Buchprojekt. Sie verrät, wie sie neue Rezepte kreiert und weshalb sie als Erfinderin des Niedergarens gilt.