Argentinien hat wieder eine Präsidentin

In Argentinien ist Christina Fernández de Kirchner, die Frau des bisherigen Präsidenten Néstor Kirchner, zur neuen Staatspräsidentin gewählt worden.

Weitere Themen:

Klimawandel verhilft Blauzungenkrankheit zum Vormarsch.

Der Schweiz droht ein Ärztemangel.

Schweizer Grossbanken wird die Unterstützung des sudanesischen Regimes vorgeworfen.

Beiträge

  • Auf Präsident Kirchner folgt Präsidentin Kirchner

    Die Argentinier haben zum ersten Mal eine Frau ins höchste Staatsamt gewählt: Die bisherige First Lady Christina Fernández de Kirchner wird Nachfolgerin ihres Mannes, Néstor Kirchner, als Staatspräsidentin.

    Kirchner ist die erste Frau, die in Argentinien zur Präsidentin gewählt wurde. Die erste Frau in diesem Amt ist sie allerdings nicht: DieEhefrau von Juan Peron, Isabel Peron, genannt Evita, war Vizepräsidentin, als ihr Mann 1974 starb. Sie war 20 Monate im Amt, bevor sie bei einem Militärputsch gestürzt wurde.

    Ulrich Achermann

  • Blauzungenseuche erreicht die Schweiz

    Nun ist der erste Fall von Blauzungenkrankheit in der Schweiz bekannt geworden. Auf einem Hof im Kanton Basel-Stadt erkrankte ein erstes Rind an der Tierseuche. Es musste geschlachtet werden.

    Jetzt gilt eine Schutzzone von 20 Kilometer um den betroffenen Hof. Doch auch wenn die Massnahme in diesem Fall nützen sollte, muss die Schweiz in Zukunft wohl mit weiteren Fällen der Tierseuche rechnen.

    Peter Maurer

  • Ruf nach mehr und gezielterer Ärzteausbildung

    Der Schweiz droht ein Ärztemangel. Deshalb müsse die Zahl der Studienplätze erhöht werden, fordert der Schweizerische Wissenschaftsrat (SWTR). Das Gremium berät den Bundesrat in Fragen der Wissenschafts-, Forschungs- und Innovationspolitik.

    In seinem Bericht verlangt der SWTR zudem, die ärztliche Berufsbildung zu überdenken: Die Schweiz bilde nicht die Ärzteschaft aus, die sie brauche.

    Gaby Szöllösy

  • Kritik an Schweizer Banken wegen Investitionen in Sudan

    Mehrere Schweizer Hilfswerke und Entwicklungshilfe-Organisationen werfen den Grossbanken UBS und CS sowie zwei Genfer Privatbanken vor, die sudanesische Regierung im Kampf gegen die Rebellen in Darfur zu stützen.

    Die betreffenden Banken hätten mehrere Milliarden Dollar ins sudanesische Ölgeschäft investiert.

    Wie lauten die Vorwürfe im Detail?

    Mark Livingston im Gespräch mit Ruedi Küng

  • «Surprise» feiert 10-jähriges Jubiläum

    In diesen Tagen feiert die Strassenzeitung «Surprise» das zehnjährige Jubiläum, nachdem das Integrationsprojekt letztes Jahr wegen Geldmangels noch kurz vor dem Aus stand.

    Das Magazin wird von IV-Rentnern, Arbeitslosen und sozial Randständigen Strassenecken oder in Bahnhöfen verkauft. Damit versuchen die Betroffenen ein wenig Geld zum Leben zu verdienen.

    Alexander Sautter

  • Eric Nussbaumer: Unternehmer und SP-Nationalrat

    Wenn in einem Monat das neu gewählte Parlament zum ersten Mal zusammenkommt, werden unter der Bundeshauskuppel eine ganze Reihe von neuen Gesichtern zu sehen sein.

    Von den 200 Nationalrätinnen und Nationalräten wurden 50 neu gewählt. In den nächsten Tagen porträtiert das «Rendez-vous» aus jeder grossen Partei eine Figur, die der Redaktion besonders aufgefallen ist. Den Anfang macht Eric Nussbaumer, Unternehmer und SP-Nationalrat aus BL.

    Beat Giger

Autor/in: Mark Livingston