Atomabkommen mit Iran - wie verändert es den Nahen Osten?

  • Mittwoch, 15. Juli 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Mittwoch, 15. Juli 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Medienkonferenz auf dem Flughafen von Teheran - nach Abschluss des Atomabkommens: Aussenminister Mohammad Javad Zarif und der Chef der iranischen Atomenergiebehörde, Ali Akbar Salehi.

    Atomabkommen mit Iran - wie verändert es den Nahen Osten?

    Die westliche Welt feiert das Atomabkommen mit Iran als Wendepunkt, als Sternstunde internationaler Diplomatie. Der Nahe Osten werde damit sicherer, ist die Meinung vieler. Wie beurteilt das Nahost-Experte Volker Perthes?

    Brigitte Kramer

  • Wenn die iranische Öl-und Gasindustrie wieder in Schwung käme, würde das für die Firma Burckhardt Compressions aus Winterthur neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.

    Atomabkommen: Schweizer Firmen hoffen auf Geschäfte

    Sobald die Sanktionen gegenüber Iran gelockert werden, könnten auch Schweizer Unternehmen davon profitieren. Gerade Unternehmen, die im Bereich der Öl- und Gasförderung tätig sind, hoffen auf neue Chancen - zum Beispiel in Winterthur.

    Denise Schmutz

  • Eine von vier Massnahmen im Kampf gegen den Fachkräftemangel: Arbeitslose sollen freie Stellen beim Bund vor der öffentlichen Ausschreibung einsehen können. Die Idee wirkte bestechend; in der Praxis scheint sie sich nicht zu bewähren.

    RAV-Stellenausschreibungen - vermeintlicher Vorsprung ist keiner

    Offene Stellen des Bundes sollen vorab bei den Regionalen Arbeitsvermittlungsstellen veröffentlicht werden; so will der Bundesrat Schweizer Arbeitslosen einen Vorsprung in den Bewerbungsprozessen geben. Die Idee funktioniert aber mehr schlecht als recht.

    Samuel Burri

  • Das Modehaus Rudolf an der Hauptstrasse in Kreuzlingen ist ein Traditionsunternehmen. Seit über 150 Jahren wird hier Herren-und Damenmode verkauft. Seit der Aufhebung des Euro-Mindeskurses ist der Umsatz um 30 bis 40 Prozent zurückgegangen.

    Überlebenskampf der Detailhändler in Grenzregionen

    Mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses rutschte der Euro zeitweise unter einen Franken. Vor allem die Exportwirtschaft, der Tourismus und die Grenzregionen leiden seither. Im thurgauischen Kreuzlingen sind bereits mehrere Läden dem starken Franken zum Opfer gefallen.

    Sascha Zürcher

  • Wie in Burundi, strebt auchder ruandische Präsident Paul Kagame eine dritte Amtszeit an; auch er gegen die Verfassung. Die Ausgangslage ist aber eine andere.

    Ruandas Präsident Kagame will im Amt bleiben

    Weltweite Kritik brach über Burundis Präsidenten Pierre Nkurunziza herein, als er im April ankündigte, dass er eine - verfassungswidrige - dritte Amtszeit anstrebe. Im ganzen Land kam es zu Gewalt und Protesten.

    Nun liebäugelt auch Paul Kagame, Staaschef von Ruanda, mit einer - ebenfalls verfassungswidrigen - dritten Amtszeit.

    Monika Oettli

  • Aus Angst, dieses Naturgebiet könnte zum Maisacker, oder gar zum Parkplatz werden, haben drei Niederländer vor Jahresfrist das Dommelbimd gekauft – für 300'000 Euro. Weil sie nicht so viel Geld hatten, organisierten sie eine Crowdfunding-Aktion.

    Niederlande - Naturschutz in privater Hand

    Die Sparmassnahmen der letzten Jahre haben in den Niederlanden grosse Auswirkungen auf den Naturschutz. Das führt zu einem neuen Trend: Mit Hilfe von Crowdfunding kaufen engagierte Bürgerinnen und Bürger Naturgebiete, für deren Pflege und Instandhaltung der Staat kein Geld mehr ausgeben will.

    Reportage aus dem Dommelbimd im Süden der Niederlande.

    Elsbeth Gugger

  • Bernhard Plattner, ehemaliger Vizerektor der ETH Zürich, in der Eingangshalle der ETH.

    «Selbstgemacht»: Bernhard Plattner, Schweizer Internet-Pionier

    Trotz Fachkräftemangel in der Computerbranche ist das Interesse am Fach auf Hochschulstufe nicht so üppig.

    Warum? Marc Lehmann spricht darüber im dritten Teil der Serie mit Bernhard Plattner, Professor für technische Informatik - an einem Ort, wo sich die Studierenden gewöhnlich gerne aufhalten.

Moderation: Brigitte Kramer, Redaktion: Thomas Müller