Atomschmuggel-Fall: Aktenvernichtung auf Druck der USA?

Bei der Aktenvernichtung im Atomschmuggel-Fall Tinner sind offenbar US-Agenten anwesend gewesen. Nun wird der Ruf nach einer Untersuchung immer lauter.

Weitere Themen:

Der Ständerat hält an einer Verlängerung des Ärztestopps fest. 

Der US-Filmschauspieler und Regisseur Sydney Pollack ist 73-jährig gestorben.

Die Nati trainiert im Tessin: eine Reportage.

Beiträge

  • Bundesrat Couchepin bei der Medieninformation.

    Fall Tinner: Welchen Einfluss hatte die CIA?

    Bei der Vernichtung von brisanten Akten wegen Atomschmuggels war ein Vertreter der USA dabei. Dies haben Recherchen von Schweizer Radio DRS ergeben.

    Bundespräsident Pascal Couchepin hatte am Freitag erklärt, der Bundesrat habe die Dokumente und Datenträger aus Sicherheitsgründen unter Aufsicht der internationalen Atomenergieagentur verschwinden lassen.

    Die Anwesenheit der USA hingegen stützt die These, dass die Vernichtung auf Druck des CIA erfolgte.

    Die Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments hat inzwischen bekannt gegeben, dass sie die Affäre weiter untersuchen wird. Sie stellt per Herbst einen Bericht in Aussicht.

    Philipp Burkhardt

  • Der Ärzte-Zulassungsstopp ist umstritten.

    Ständerat beharrt auf Ärztestopp

    Der Ständerat will den Zulassungsstopp für Ärzte ein weiteres Mal verlängern. Falls sich der Nationalrat nicht noch in dieser Session dieser Meinung anschliesst, wird der Stopp trotzdem am 3. Juli aufgehoben.

    Der Wegfall des Ärztestopps ohne flankierende Massnahmen würde zu einer Leistungsausweitung um 300 bis 400 Millionen Franken führen, sagte Kommissionspräsident Urs Schwaller (CVP/FR). Es wird befürchtet, dass viele ausländische Ärzte in der Schweiz eigene Praxen eröffnen könnten.

    Nun hofft die Kleine Kammer darauf, dass in dieser Session auch der Nationalrat einlenkt. In der Märzsession hatte sich der Nationalrat einer weiteren Verlängerung des Zulassungsstopps für neue Arztpraxen widersetzt. Damit protestierte er nicht zuletzt dagegen, dass der Ständerat mit der Aufhebung oder Lockerung des Vertragszwangs zwischen Ärzten und Krankenkassen nicht vorwärtsmache. .

    Katrin Hug

  • Welche Vorschriften braucht es für Diesel-Fahrzeuge?

    Höhere Energie- und Benzin-Preise könnten eine Chance für die Umwelt sein, wenn mehr Leute auf den öffentlichen Verkehr umsteigen. Gleichzeitig macht der höhere Ölpreis den meisten Sorgen. In diesem Spannungsfeld diskutierte der Nationalrat über verschiedene Vorstösse in der Energiepolitik.

    Bei zwei davon geht es um Diesel. Eine Motion verlangt, dass jedes Dieselfahrzeug obligatorisch mit einem Partikelfilter ausgerüstet wird. Der andere Vorstoss zielt auf gleiche Preise für Diesel und Benzin ab.

    Fredy Gasser

  • Vietnam: Der tägliche Reis wird unerschwinglich

    Vietnam gehört zu denjenigen Ländern, in denen viele Menschen unter stark gestiegenen Lebensmittel-Preisen zu leiden beginnen oder schon zu leiden haben. Die Lebensmittel haben sich  um fast 70 Prozent verteuert. 

    Das ist erstaunlich in einem Land, das selber zu den grössten Reis-Produzenten und -Exporteuren gehört.

    Peter Achten

  • Sydney Pollack ist tot.

    Star-Regisseur Sydney Pollack ist tot

    Regisseur und Oscar-Preisträger Sydney Pollack ist im Alter von 73 Jahren an einem Krebsleiden gestorben.

    Pollack gelang als Regisseur 1985 mit dem Film «Jenseits von Afrika» der weltweite Durchbruch. Der Film wurde mit sieben Oscars ausgezeichnet, darunter der für die beste Regie.  Der grösste kommerzielle Erfolg Pollacks war der «Tootsie».

    Michael Sennhauser

  • Die Schweizer Nati beim Training.

    Unverwüstliche Tessiner Nati-Fans

    Seit zehn Tagen ist die Schweizer Nationalmannschaft im Trainingslager in Lugano. Von der Öffentlichkeit abgeschottet logieren die Spieler in einem 5-Stern-Hotel.

    Nur zwei der Trainings waren öffentlich, mehr bekommt das Tessin punkto Euro 08 nicht zu sehen. Trotzdem: Die Tessiner Fans sind unverwüstlich. Eine Reportage.

    Alexander Grass

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi