Barack Obama: «Yes we can!»

Der Demokrat Barack Obama ist der 44. Präsident der USA. Der 47-jährige Senator aus Illinois wird der erste schwarze Präsident der USA.

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Der Republikaner John McCain gestand seine Niederlage ein. 

Nach seiner Wahl rief Obama seinen Anhänger zu: «Der Wechsel ist angekommen.»

In ganz Amerika wird der Sieg Obamas ausgelassen gefeiert.

Beiträge

  • Barack Obama: Hoffnung für die USA.

    Obama: Symbol für ein neues Amerika

    Rund 140 Jahren nach der Abschaffung der Sklaverei in den USA wird der 47-jährige Senator aus Illinois, Barack Obama, der erste schwarze Präsident der USA.

    Obamas Wahlsieg erfolgte 40 Jahre nachdem Martin Luther King erschossen wurde, weil er als Schwarzer für die Gleichberechtigung von Schwarzen und Weissen in den USA eintrat.

    Obama ist Vorbild und Vertreter einer neuen Generation, die gut ausgebildet ist und für die die Rasse nicht mehr im Vorderung steht.

    Ein Präsident Obama wird das Selbstverständnis der Schwarzen grundlegend verändern.

    Nach wie vor lebt ein Viertel der Schwarzen in den USA in Armut.

    Peter Voegeli

  • Mehr Sicherheit für Schweizer Bankkunden

    Als Folge der Finanzkrise will der Bundesrat die Kundinnen und Kunden von Schweizer Banken besser schützen.

    Statt wie bisher 30 000 Franken sollen sie neu 100 000 Franken erhalten, sofern eine Bank kollabiert. Das ist deutlich mehr als die EU vorschlägt. Damit solle verhindert werden, dass Kunden ihr Geld im Ausland anlegten, sagte Bundesrat Merz.

    Philipp Burkhardt

  • Obama schaffte das Unmögliche

    Was vor wenigen Monaten noch kaum jemand für möglich gehalten hätte, ist jetzt eingetroffen: Der schwarze Demokrat Barack Obama wird der 44. Präsident der USA.

    Für die Menschen in den USA steht Obama für einen Neuanfang nach den krisenreichen Jahren unter Präsident Bush. Der schwarze Obama ist für sie aber auch Symbol für ein Amerika, in dem alles wieder möglich ist.

    Alle sprechen von einem «historischen Sieg», auch der republikanische Verlierer John McCain. Frage an Max Akermann: Was meint Verlierer John McCain, wenn er von einer historischen Wahl spricht?

  • John McCain ist gescheitert.

    John McCain: Der grosse Verlierer

    Mit John McCain erlitten die Republikaner eine enorme Niederlage. Mit einem würdevollen Auftritt übernahm der 72-jährige McCain die Verantwortung für das Wahl-Fiasko. Er rief das Land zur Einheit auf.

    Ruedi Mäder

  • Chicago feiert Obamas Sieg

    In Chicago, der Heimatstadt von Barack Obama, war gestern die halbe Bevölkerung auf den Beinen. Sie verfolgte die letzten Stunden und Minuten des Wahlkampfes in Bars, Restaurants oder Hotellobbies.

    Rund 300 000 von ihnen verfolgten die Wahl im Grant-Park. Der Sieg Obamas rührte viele zu Freudentänzen und Tränen.

    Beat Soltermann

  • Kenia feiert.

    Die Welt freut sich mit Obama

    Der historische Wahlsieg eines Schwarzen Kandidaten in den USA hat weltweit ein grosses Echo ausgelöst.

    In Bern hat Bundespräsident Pascal Couchepin dem neugewählten Präsidenten gratuliert. Er glaube, dass Barack Obama mit seinem persönlichen Hintergrund mehr Wert auf Dialog und Zusammenarbeit legen werde als sein Vorgänger.

    In Europa ist die Wahl von Barack Obama mit grosser Erleichterung aufgenommen worden. Obamas Wahl wecke gewaltige Hoffnungen, sagte EU-Ratspräsident Nicolas Sarkozy. Die Beziehungen zwischen Europa und den USA könnten sich verbessern.

    Südafrikas Ex-Präsident und Friedens-Nobelpreisträger Nelson Mandela hat Barack Obama Kraft und Stärke für seine Amtszeit gewünscht. Obamas Sieg habe gezeigt, dass es niemandem auf der Welt verwehrt sein sollte davon zu träumen, die Welt in einen besseren Platz zu verwandeln.

Moderation: Ivana Pribakovic