Bazl-Direktor Cron tritt zurück

Der Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt Bazl Raymond Cron tritt zurück und wechselt zum Tourismus- und Baukonzern Orascom des ägyptischen Investors Samih Sawiris.

Weitere Themen:

Die deutsche Wirtschaft verliert an Zugkraft, das wirkt sich auch auf die Schweiz aus.

Im Kaukasus-Konflikt verschärft US-Präsident George W. Bush seinen Ton gegenüber Russland.

SVP-Vertreter versuchen bei öffentlichen Anlässen Klarheit und Vertrauen zu schaffen.

Beiträge

  • Auf Ende November tritt Raymond Cron zurück.

    Cron arbeitet künftig für Sawiris

    Der Direktor des Bundesamtes für Zivilluftfahrt Bazl, Raymond Cron, tritt per Ende November zurück. Er wechselt zum Bau- und Hotelkonzern des ägyptischen Investors Samih Sawiris.

    Der heute 49-jährige Basler Ingenieur hatte das Bazl im Jahr 2004 in einer schwierigen Phase übernommen. Sein Vorgänger stellte sein Amt zur Verfügung, nachdem ein Bericht Sicherheitsprobleme zu Tage förderte.

    In die Schlagzeilen geriet Cron wegen eines Strafverfahrens, das auf die Zeit vor seinem Eintritt in die Bundesverwaltung zurückgeht. Wegen unbewilligter Bonuszahlungen bei seinem früheren Arbeitgeber wurde er im August 2007 vom Basler Strafgericht zu einer bedingten Geldstrafe verurteilt.

    Sonja Schmidmeister

  • Stundenlanger Regen im Olympic Green Tennis Center in Peking.

    Wetterpech in Peking

    Bei den Olympischen Spielen macht das Wetter derzeit nicht mit: So mussten die Tennis-Spiele hinausgeschoben werden. Damit wird die Zeit für Roger Federer immer knapper. Er sollte heute sowohl im Einzel wie auch im Doppel spielen.

    Auch alle Ruder- und Segelwettbewerbe wurden abgesagt. Den Beachvolleyball-Spielern macht der Regen dagegen nichts aus.

    Christoph Sterchi

  • Deutschland leidet unter dem teuren Euro.

    Deutschland kämpft mit Abschwung

    In Deutschland lahmt die Wirtschaft. Im zweiten Quartal verringerte sich das Wachstum um ein halbes Prozent. Damit geht eine mittlerweile vierjährige Wachstumsphase zu Ende.

    Der private Konsum in Deutschland ging ebenso zurück wie die Investitionen der Unternehmen. Zurückzuführen ist dies vor allem auf die hohen Energie- und Rohstoff-Preise. Die meisten Experten rechnen damit, dass die Konjunktur auch in den kommenden Monaten schwach bleibt. Deutschland ist der wichtigste Handelspartner der Schweiz.

    Die grösste Volkswirtschaft Europas hat an Schwung verloren. Die Frage an Barbara Widmer von der Wirtschaftsredaktion: Wo klemmt es in Deutschland?

    Daniel Schmidt

  • US-Präsident Bush fordert Russland auf, die vereinbarte Waffenruhe einzuhalten.

    Ein Hauch Kalten Krieges

    Knapp eine Woche nach Beginn der Kämpfe in Georgien wird das Verhältnis zwischen den USA und Russland immer frostiger. In Washington weht mitten im heissen August ein Hauch von Kaltem Krieg.

    Bush steht in den USA zunehmend unter dem Druck der öffentlichen Meinung, Härte zu zeigen. Das Vorgehen Moskaus werfe die Frage auf, ob Russland der passende Partner für eine Reihe von internationalen Gremien sei. Russland seinerseits will sein Verhältnis zur Nato ändern.

    Ruedi Mäder

  • SVP auf Werbetour mit neuen Strategien und Ziele.

    SVP-Exponenten auf Goodwill-Tour

    Nach der Abspaltungsbewegung bei der SVP versuchen Parteivertreter, bei öffentlichen Anlässen Klarheit und Vertrauen zu schaffen.

    Damit soll dem öffentlichen Eindruck begegnet werden, die Partei schwächele. Dabei wollte die SVP mit ihrer selbstgewählten Rolle als Opposition gegen aussen eigentlich Stärke demonstrieren. Zeigen, wer sie ist, was sie bewerkstelligen kann - auch ohne Bundesräte.

    Géraldine Eicher / Pascal Krauthammer

  • Die Siedlungsfläche in der Schweiz vergrössert sich ständig.

    Landschaft soll bewahrt werden

    Mit 110 044 beglaubigten Unterschriften ist im Bundeshaus die Volksinitiative «Raum für Mensch und Natur», die so genannte Landschaftsinitiative, eingereicht worden.

    Das Volksbegehren verlangt, dass die Gesamtfläche der Bauzonen während 20 Jahren nicht mehr wächst. Bund und Kantone sollen für die haushälterische Nutzung des Boden gemeinsam zuständig sein. Der Schutz des Kulturlandes und die strikte Trennung von Bau- und Nichtbaugebiet werden in der Verfassung
    verankert.

    Die Idee wird nicht von allen Seiten unterstützt.

    Monika Zumbrunn

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi