Bischof bedauert Missbrauchs-Fälle

Nach langem Schweigen hat sich der Bischof von Freiburg zu den Fällen padophiler Priester in seinem Bistum geäussert.

Weitere Themen:

Die SVP setzt den Bundesrat unter Druck. 

Die EU erhebt neu Schutzzölle auf Schweizer Milchpulver.

Schweizer Bauern haben für einen deutlich höheren Milchpreis demonstriert.

Beiträge

  • Kirche stellt Massnahmen gegen Pädophilie vor

    Die Diözese Lausanne-Genf-Freiburg hat eine neue Kommission geschaffen, die sich mit den Priestern befasst, die unter Pädophilie-Verdacht stehen. Damit reagiert die Diözese auf mehrere Verdachtsfälle von Kindsmissbrauch.

    Die Kommission hat den Auftrag, sämtliche eingegangenen Informationen zu registrieren, wie Bischof Bernard Genoud vor den Medien sagte.

    Seit Beginn dieses Jahrs steht das Bistum Lausanne-Genf-Freiburg praktisch ununterbrochen im Rampenlicht. Rund zehn Priester stehen unter Verdacht, Kinder missbraucht zu haben.

    Patrick Mülhauser

  • SVP droht erneut mit Referendum

    Die SVP wird das Referendum gegen die Ausdehnung der Personen-Freizügigkeit auf Bulgarien und Rumänien ergreifen. Zudem will sie auch Zahlungen der Schweiz an die beiden Länder bekämpfen. Das hat die Partei zwei Tage nach Eröffnung der Vernehmlassung vor den Medien erklärt.

    Die SVP wird ihre Opposition in den nächsten Monaten vor allem gegen die Aussenpolitik des Bundesrates richten. Sie wolle der «führungslosen» Regierung eine Europa-Strategie vorgeben, erklärte SVP-Präsident Ueli Maurer.

    Philipp Burkhardt

  • Schweizer Schokolade enthält Milchpulver.

    EU schützt sich vor billigem Schweizer Milchpulver

    Die EU erhebt erstmals Schutzzölle auf Schweizer Produkte, die Milchpulver enthalten. Von der Massnahme sind insbesondere Schweizer Schokolade-Produzenten betroffen.

    Pro Tonne verarbeitetes Pulver schlägt die EU 1370 Franken auf. Mit dem Zoll schützt sich Brüssel vor zu billigen Importen. Denn letztes Jahr lag der Schweizer Preis für Milchpulver deutlich unter EU-Niveau. Neben Schokolade- und Biscuit-Hersteller sind auch die Milchbauern betroffen. Im internationalen Vergleich haben sie im letzten Jahr zu günstig Milch produziert. Nun fordern sie einen Franken pro Liter Milch.

    Priscilla Imboden

  • Schweizer Bauern demonstrieren auf dem Bundesplatz.

    Bauern fordern einen Franken pro Liter Milch

    Rund 200 Schweizer Bauern haben vor dem Bundeshaus für einen deutlich höheren Milchpreis demonstriert. Sie fordern einen Franken pro Liter Milch. Momentan erhalten die Bauern 70 Rappen.

    Die Bauern begründen ihre Forderung mit den weltweit steigenden Milchpreisen. Und auch damit, dass die aktuellen Preise den Milchbauern kaum ein Überleben garantierten.

    Monika Binotto

  • Demokraten umwerben Kaliforniens Latinos

    In Kalifornien spricht jede und jeder Dritte spanisch als Muttersprache. Die Latinos sind so stark, dass sie im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat die Präsidenten-Wahlen entscheiden könnten.

    Am Super Tuesday, dem 5. Februar, fällt in den USA die Vorentscheidung im Rennen um das Präsidentenamt. In fast der Hälfte aller Staaten finden Partei-interne Vorwahlen statt, darunter in Kalifornien. Deshalb buhlen die Kandidaten nun besonders um die Stimmen der Latinos.

    Max Akermann

  • Putins Kandidat so gut wie gewählt

    Der vom russischen Präsidenten Wladimir Putin als sein Nachfolger vorgeschlagene Dmitri Medwedew kann bei der Präsidentenwahl im März mit drei Vierteln der Stimmen rechnen. Das zeigt eine aktuelle Umfrage.

    Am Samstag beginnt der offizielle Wahlkampf. Der Ausgang der Wahl war jedoch schon von dem Moment an klar, als Putin den stellvertretenden Ministerpräsidenten Medwedew zu seinem Nachfolger erwählte. Einen Kandidaten der demokratischen Opposition hat der Kreml trotzdem nicht zugelassen.

    Max Schmid

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Daniel Schmidt