Brasilien im Erdöl-Rausch

Für die Bohrung in 7000 Meter Meerestiefe beschafft sich der staatliche, brasilianische Konzern Petrobras einen Rekordbetrag.

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Von Fortschritt kann an der Artenvielfalts-Konferenz in New York keine Rede sein; weiterhin wird weltweit fast ungebremst Raubbau an der Natur betrieben.

Im Osten auch Neues: Die ostdeutsche Stadt Görlitz erstrahlt 20 Jahre nach der Wiedervereinigung Deutschlands in neuem Glanz.

Beiträge

  • Brasilien bohrt in Rekordtiefe nach Erdöl

    Der Erfindergeist der Menschen ist grenzenlos wenn es darum geht, Bodenschätze zu erschliessen. Trotz der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko plant Brasilien mit dem Ölkonzern Petrobras weitere Tiefseeborungen.

    Der Konzern hat sich 70 Milliarden Franken neues Kapital beschafft, um die Pläne umzusetzen.

    Manuel Rentsch

  • Mangelnde Anstrengungen zum Erhalt der Artenvielfalt

    Im Schatten anderer Uno-Gipfel findet in New York diese Woche auch eine Konferenz zum Thema Biodiversität statt. Die Verhandlungen dort kommen nicht voran. Es wird weiterhin weltweit fast ungebremst Raubbau an der Natur betrieben.

    Fredy Gsteiger

  • Streit um 14 Meter hohen Würfel

    Das Kunsthaus Neuenburg will im kommenden Jahr zum 1000-Jahr-Jubiläum der Stadt Neuenburg einen 14 Meter hohen Würfel zeigen. Erboste Einwohner finden aber, der Würfel habe in Neuenburg nichts verloren weil er an die Kaaba erinnere, das Heiligtum der Muslime.

    Der Erbauer des Würfels war in Neuenburg.

    Patrick Mülhauser

  • Technische Meisterleistung Neat-Gotthardtunnel

    Wenn am 15. Oktober der Durchstich am Gotthard gelingt, ist nicht nur der längste Tunnel der Welt Realität; die 57 Kilometer lange Röhre tief unter den Alpen ist auch eine einzigartige technische Meisterleistung. Immer wieder stiessen die Bergbauingenieure auf unerwartete Schwierigkeiten.

    Alexander Grass

  • Görlitz - Im Osten viel Neues

    In einer Woche jährt sich die Wiedervereinigung Deutschlands zum 20. Mal. Vieles wurde seither getan. Nicht genug, kritisieren die einen, der Osten sei faktisch noch immer ein minderwertiger Teil des Westens.

    Andere betonen, dass sich enorm viel verändert habe - zum Beispiel in Görlitz, ganz im Osten der ehemaligen DDR, am Grenzfluss zu Polen, an der Neisse.

    Casper Selg

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Daniel Schmidt