Bundesanwaltschaft erhält Einsicht in Alstom-Akten

Die Bundesanwaltschaft darf versiegelte Geschäftsunterlagen des französischen Alstom-Konzerns einsehen. Die Bundesanwaltschaft führt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Korruption und Geldwäscherei.

Weitere Themen

Swiss darf Tripolis nicht mehr anfliegen.

Der Alkoholkonsum unter Jugendlichen ist weit grösser als vermutet.

Russland will eine Vereinigung Erdgas-exportiertender Länder gründen.

Beiträge

  • Schweizer Hauptsitz von Alstom in Baden.

    Alstom unterliegt Bundesanwaltschaft

    Die Bundesanwaltschaft darf versiegelte Unterlagen von Alstom einsehen. Der Verdacht, dass es zu Bestechungen gekommen sei, ist laut Bundesstrafgericht ausreichend.

    Die Bundesanwaltschaft (BA) führt gegen einen ehemaligen leitenden Manager der Alstom-Gruppe sowie gegen Unbekannt ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der ungetreuen Geschäftsbesorgung, der Korruption und Geldwäscherei.

    Die BA hegt den Verdacht, dass über Alstom Prom in verschiedenen Ländern Schmiergelder an Amtsträger oder Funktionäre bezahlt worden sind, um für Gesellschaften des französischen Industriekonzerns Aufträge zu ergattern. Dazu soll über fingierte Beraterverträge Geld aus Firmen der Alstom-Gruppe ausgeschleust worden sein.

    Sabine Manz

  • Libyen verweigert Swiss die Landung

    Die Fluggesellschaft Swiss darf die libysche Hauptstadt Tripolis nicht mehr anfliegen. Libyen macht «technische Gründe beim Umbau des Flughafens von Tripolis» geltend.

    Gemäss Swiss-Sprecher Jean-Claude Donzel ist von der Massnahme die wöchentliche Verbindung zwischen der Schweiz und Libyen betroffen. Dieser Flug war nach dem Zwist zwischen der Schweiz und Libyen im Sommer als einziger aufrechterhalten worden.   Das Verhältnis zwischen der Schweiz und Libyen ist seit diesem Sommer angespannt. Damals war der Sohn von Staatschef Muammar el Gaddafi und dessen Ehefrau in Genf festgenommen worden. Zwei Hausangestellte hatten Hannibal und Aline Gaddafi wegen Misshandlung angezeigt. Das Genfer Verfahren gegen das Ehepaar wurde im September eingestellt. Das bilaterale Verhältnis ist aber weiter belastet.

    Christine Wanner

  • Immer mehr Jugendliche betrinken sich bis zum Umfallen.

    Rauschtrinken weit verbreitet

    Drei von vier jungen Westschweizern betrinken sich laut einer Studie mindestens  einmal im Monat. Die laut den Forschern auf die ganze Schweiz übertragbaren Resultate rufen nach neuen Präventionsstrategien. 

    Für die Studie des Universitätsspitals Lausanne hatten die Forscher im Jahr 2007 insgesamt 3536 junge Männer befragt, die an der militärischen Aushebung in Lausanne teilnahmen.

    Über 75 Prozent der Befragten gaben an, mindestens einmal pro Monat bei einer einzigen Gelegenheit mehr als sechs alkoholische Getränke zu trinken. Das  entspricht einem Blutpegel von ungefähr einem Promill. Ab dieser Schwelle sprechen Fachleute von einem riskantem Alkoholkonsum.

    Oliver Washington

  • Gas-Kartell will mehr Macht

    Mehrere Gas-exportierende Länder wollen sich zu einer Organisation zusammenschliessen, um mehr Marktmacht zu erhalten. Die Gründung der Organisation ist in Moskau anberaumt.

    An dem Treffen werden die Energieminister aus mindestens elf Erdgas-exportierenden Ländern erwartet. Ähnlich wie die Organisation Erdöl exportierender Staaten, Opec, wollen sie sich nun zusammenschliessen.

    Die Frage an Fredy Gsteiger: Ist zu erwarten, dass diese neue Organisation auf dem internationalen Markt für Erdgas tatsächlich eine gleich mächtige Position aufbauen kann wie die Opec beim Erdöl?

    Ivana Pribakovic

  • Bedürftige können in Caritas-Märkten günstig einkaufen.

    Dank Caritas ein Festmahl

    Die kommenden Festtage sind für viele im Land auch «Schlemmertage». Viele andere aber können sich die teuren Lebensmittel nicht leisten, sie sind auf die Caritas-Märkte angewiesen.

    Für diese Menschen - etwa Arbeitslose, Ausgesteuerte oder Asylsuchende - sind teure Festtags-Delikassen ausser Reichweite und schon einfache Lebensmittel kaum zu bezahlen. Oftmals leben sie mitten unter uns unter der Armutsgrenze. Sie können immerhin in Caritas-Märkten zu Dauer-Tiefstpreisen einkaufen.

    Dagmar Zumstein

  • Weihnachtsbotschaft in Krisenzeiten

    «Finanzkrise» ist Wort des Jahres, die drohende Rezession sorgt zum Jahrsende für Unsicherheiten und Ängste. Wie geht ein Pfarrer damit um?

    Denn auch die Krise beeinflusst die frohe Botschaft, die er zu Weihnacht zu verkünden hat. Oder eher hätte?  Dieter Kohler hat den Basler Münsterpfarrer Franz Christ besucht. Er war gerade daran, seine Predigt für den Heiligabend vorzubereiten.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston