Bundespräsidentin 2010: Doris Leuthard

Die Vereinigte Bundesversammlung hat Doris Leuthard mit 158 Stimmen zur Bundespräsidentin für 2010. Zum Vizepräsidenten wurde Moritz Leuenberger mit lediglich 128 Stimmen gewählt.

Weitere Themen:

Ein Sondergericht in Libyen hat die zwei in Tripolis festgehaltenen Schweizer zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt. Sie haben nun eine Woche Zeit, gegen das Urteil Rekurs einzulegen.

Verschiedene NATO-Staaten wollen den Einsatz ihrer Soldaten in Afghanistan überdenken. Sie reagieren damit auf US-Präsident Obama, der eine Aufstockung der US-Truppen in Afghanistan bekanntgegeben hat.

Beiträge

  • Die Wahl von Bundespräsidentin und Vizepräsident für 2010

    Zum dritten Mal wurde Bundesrat Leuenberger zum Vizepräsidenten des Bundesrats gewählt, allerdings mit schwachem Resultat: Von 187 gültigen Stimmen erhielt er 128, das schlechteste Resultat für einen Vizepräsidenten seit 1979. Was wollte das Parlament damit demonstrieren?

    Katrin Hug

  • Interview mit Doris Leuthard

    Kurz nach der Wahl hat sich Doris Leuthard als Bundespräsidentin des kommenden Jahres dem «Sieger-Interview» gestellt.

    Pascal Krauthammer

  • Wiedereingeführt: Die Buchpreisbindung

    Schweizerinnen und Schweizer sollen wieder feste, d.h. überall im Handel die gleichen Preise für Bücher bezahlen.

    Nach dem Nationalrat hat sich auch der Ständerat für die Wiedereinführung der sogenannten Buchpreisbindung ausgesprochen.Wirtschaftsministerin Doris Leuthard hat damit kurz nach ihrer Wahl zur Bundespräsidentin eine schwere Schlappe eingefangen.

    Philipp Burkhardt

  • Schweizer Geiseln in Libyen: Was ist zu tun?

    Die zwei in Tripolis festgehaltenen Schweizer wurden von einem libyschen Gericht zu 16 Monaten Gefängnis verurteilt, sie sollen gegen die libyschen Visa-Vorschriften verstossen haben.

    Die beiden Schweizer halten sich nach wie vor in der Schweizer Botschaft in Tripolis auf und haben nun eine Woche Zeit, gegen das Urteil Rekurs einzulegen.

    Was kann der Schritt bedeuten? Was ändert sich an der Sachlage?

    Oliver Washington

  • Gemischte Reaktionen auf Obamas Afghanistan-Strategie

    Applaus für den Entscheid von US-Präsident Obama, weitere 30'000 Soldaten nach Afghanistan zu schicken, kommt in den USA vor allem von den politischen Gegnern, den Republikanern. Bei der demokratischen Partei ist die Skepsis gross.

    Max Akermann

  • Offene Fragen seitens der USA und der Nato

    Kann man mit mehr Truppen in Afghanistan wirklich Frieden schaffen? Woher sollen die von der Nato in Brüssel zusätzlich versprochenen 5000 Soldaten kommen?

    Fredy Gsteiger

  • EU warnt vor gefährlichen Lichterketten

    Die Europäischen Union hat in fünf Ländern 200 Lichterketten auf ihre Sicherheit hin getestet. Zwei Drittel der Ketten bestanden den Test nicht. Ein Drittel wurde gar als lebensgefährlich eingestuft. Nun fordert sie, dass die Lichterketten vom Markt genommen werden.

    Weihnachten, das Fest der Liebe, bleibt auch elektrisch gefährlich. Zu diesem Schluss kommt DRS-Brüssel-Korrespondent Urs Bruderer.

    Urs Bruderer

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Thomas Müller