Bundesrat schlägt Massnahmen zur Integration vor

Die Sprachförderung soll künftig einen Schwerpunkt in der Integrationspolitik der Schweiz bilden, schlägt der Bundesrat vor.

Weitere Themen:

Die Schweizer Wirtschaft wächst kräftig trotz Börsenturbulenzen.

Die Winzer aus dem waadtländischen Champagne dürfen ihren Weisswein nicht «Champagne» nennen.

Die deutschen Bauern wollen mehr Geld für ihre Milch.

Beiträge

  • Integrieren dank Sprachförderung

    Mit 45 Massnahmen will der Bundesrat die Integration von AusländerInnen verbessern: Im Zentrum steht dabei die Verbesserung der Sprachkenntnisse und der Bildung.

    Sprachkenntnisse bilden nach Ansicht des Bundesrats die Voraussetzung, um erfolgreich in Schule und Beruf bestehen zu können. Aber was ist neu an den Vorschlägen des Bundesrats?

    Danièle Hubacher im Gespräch mit Patrick Wülser

  • Trotz Turbulenzen an den Börsen wächst die Schweizer Wirtschaft

    Die Schweizer Wirtschaft wächst weiterhin kräftig. Dies zeigt die jüngste Umfrage der Konjunkturforschungsstelle (Kof) der ETH Zürich.

    Die jüngsten Turbulenzen an den Finanzmärkten sind zwar nur zum Teil in die Umfrage eingeflossen. Kof-Leiter Jan-Egbert Sturm erwartet von diesen aber nur moderate Einflüsse für die Schweizer Wirtschaft: Die Konjunktur sei derzeit sehr robust.

    Manuel Rentsch

  • Kabelloses Internet bereitet Strafverfolgern Probleme

    Wer zuhause oder im Büro im Internet surft, hinterlässt einen elektronischen Fingerabdruck. Dank diesem kann die Polizei zum Beispiel Konsumenten von Kinderpornografie identifizieren.

    Nun kämpfen die Strafverfolger mit einem neuen Phänomen: Immer mehr Gemeinden und Städte wie Biel, St.Gallen oder Luzern, aber auch Privatpersonen bieten über kabellose offene Netzwerke einen Gratis-Zugang ins Internet an. Bei diesen offenen Netzwerken fehlt der elektronische Fingerabdruck. Der Konsument ist absolut anonym.

    Alexander Sautter

  • Weisswein aus Champagne darf nicht «Champagne» heissen

    Die Winzer aus der Waadtländer Gemeinde Champagne sind beim Europäischen Gerichtshof in Luxemburg abgeblitzt. Sie dürfen ihren Weisswein auch weiterhin nicht «Champagne» nennen.

    Aufgeben wollen die Waadtländer aber nicht.

    Patrick Mülhauser

  • Immobilienhändler kauft US-Zeitungsverlag für 10 Milliarden

    Über 10 Milliarden Dollar bezahlt Sam Zell, ein schillernder Immobilienhändler, für die amerikanische Tribune-Gruppe. Zu ihr gehören traditionsreiche Titel wie die «Los Angeles Time», die «Chicago Tribune» oder die «Baltimore Sun».

    Mit 97 Prozent sagten die bisherigen Aktionäre Ja zu diesem Verkauf, dabei hat der neue Besitzer nicht die geringste Erfahrung im Mediengschäft

    Fredy Gsteiger

  • Deutsche Bauern wollen mehr Geld für ihre Milch

    Zu Tausenden sind die deutschen Bauern in der vergangenen Woche in München auf die Strasse gegangen und haben für höhere Milchpreise demonstriert.

    40 Cents wollen sie künftig für einen Liter Milch, schliesslich müssten die Konsumenten in den Läden bis zu 50 Prozent mehr für Milch und Butter bezahlen.

    Auch Johann Drahtmüller hat in München demonstriert. Der 45-jährige bewirtschaftet im oberbayrischen Dörnbach einen Hof von 60 Hektaren.

    Ursula Hürzeler

Autor/in: Danièle Hubacher