Bundesrat Schmid im Spital

Bundesrat Samuel Schmid liegt mit einer akuten Gallenblasen-Entzündung im Spital.

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Die Wettbewerbskommission will der Schweizer Post Privilegien wegnehmen.

Im Prozess gegen Basler Fussball-Hooligans sind die ersten Urteile gefallen, überwiegend bedingte Geldstrafen.

Der designierte US-Präsident Barack Obama bereitet die Amtsübergabe im Januar vor und engagiert dafür John Podesta, ein ehemaliger Clinton-Berater.

Beiträge

  • Schmid mit entzündeter Gallenblase im Spital

    Bundesrat Samuel Schmid liegt mit einer akuten Gallenblasenentzündung im Spital. Er wird dort nach Angaben seines Departements noch bis mindestens Freitag behandelt.

    Nach Angaben des VBS diagnostizierten die Ärzte eine akute, aber unkomplizierte Erkrankung. Alle Termine bis einschliesslich Freitag seien gestrichen worden - auch eine Medienkonferenz zur Bilanz der Fussball-Europameisterschaft. Ob Schmid in der nächsten Woche wieder ins Büro zurückkehren kann, ist noch nicht klar. Nicht bekannt ist auch, in welchem Spital sich der Departementsvorsteher befindet.

    Mit Bauchschmerzen ins Spital

    Gemäss VBS hatte der 61-jährige Schmid am Mittwoch wie üblich an der wöchentlichen Bundesratssitzung und am anschliessenden Mittagessen teilgenommen. Im Laufe des Nachmittags seien die Bauchschmerzen aufgetaucht und Schmid sei nach Hause zurückgekehrt. Am frühen Abend habe ihn seine Frau auf Anraten seines behandelnden Hausarztes ins Spital gebracht.

    Géraldine Eicher

  • Gigantische Aufgaben warten auf Obama.

    Schweres Erbe wartet auf Obama

    Nach seinem historischen Sieg bei der Präsidentschaftswahl bereitet Barack Obama die Amtsübernahme im Weissen Haus vor. Ein Übergangsteam ist bereits ernannt, in dem enge Mitarbeiter des früheren Präsidenten Bill Clinton vertreten sind.

    Treffen mit den Geheimdiensten

    Geleitet wird das Team vom früheren Clinton-Mitarbeiter John Podesta, der Obama-Beraterin Valerie Jarrett und Pete Rouse, Obamas Stabschef im Senat. Im Team ist auch Susan Rice, die in US-Medien als mögliche nationale Sicherheitsberaterin in einer Regierung Obama gehandelt wird. Medienberichten zufolge will Obama bereits in Kürze die Chefs der Geheimdienste treffen und sich von ihnen informieren lassen.

    Peter Voegeli

  • Einschätzungen von Max Akermann aus Washington

    Auf den künftigen Präsidenten der USA warten enorme Aufgaben. Barack Obama muss nun den Wechsel ins Weisse Haus vorbereiten - und zwar zügig. Die Probleme, die ihn erwarten, sind enorm.

    Martin Stucki im Gespräch mit USA-Korrespondent Max Akermann über die Aufgaben des neuen Präsidenten und erste Personalentscheidungen.

  • Enorme Erwartungen an Obamas Wirtschaftspolitik

    Die wirtschaftlichen Probleme der USA sind enorm: Die Neuverschuldung wird im kommenden Jahr vermutlich bei einer Billion Dollar liegen - das ist doppelt so viel wie 2008 und entspricht mehr als sieben Prozent des Bruttoinlandsprodukts.

    Die Erwartungen an ihn sind gross, das Erbe der vergangenen Jahre ist schwer.

    Beat Soltermann

  • In den USA sollen die Medikamentenpreise gesenkt werden.

    Pharma-Aktien nach Obamas Wahlsieg unter Druck

    Der künftige US-Präsidenten Barack Obama will nach seinem Amtsantritt unter anderem rasche Änderungen im Gesundheitswesen vorantreiben. So sollen unter anderem die Medikamentenpreise gesenkt werden.

    Die Versicherten dürfte das freuen - die Pharmaindustrie nicht. Die Börsen reagierten umgehend: Kurz nach der Wahl gerieten die Aktien zahlreicher Pharmahersteller unter Druck - auch schweizerische Titel sind darunter.

    Sabine Manz

  • Der Bundesrat soll das Privileg der Post beim Sonntags- und Nachtfahrverbot aufheben.

    Wettbewerbshüter setzen die Post unter Druck

    Die Wettbewerbskommission Weko erhöht den Druck auf die Post: Nachdem diese bereits ihr Monopol bei Briefen unter 50 Gramm verliert, soll sie nun auch ihre Privilegien beim Sonntags- und Nachtfahrverbot aufgeben.

    Die Weko empfiehlt dem Bundesrat, die entsprechende Verordnung so zu ändern, dass die Post und die privaten Logistikunternehmen gleichgestellt werden. «Die Liberalisierung dieses Marktes droht ansonsten unterlaufen zu werden», so die Weko. Die Konkurrenz freut es - die Post stellt Bedingungen.

    Monika Zumbrunn

  • Gegner der AHV-Initiative wollen Branchenlösungen

    Am 30. November entscheiden die Stimmbürger über die AHV-Initiative, die eine Frühpensionierung auch für jene mit kleinen Einkommen ermöglichen will. Gegner hat die Initiative vor allem im bürgerlichen Lager, das statt einer generellen Regelung lieber auch Branchenlösungen setzen will.

    Verwiesen wird dabei immer wieder auf die Bauwirtschaft, wo es eine entsprechende Regelung bereits seit fünf Jahren gibt. Vier von fünf Bauarbeitern lassen sich heute bereits mit 60 Jahren pensionieren.

    Dominik Meier

Moderation: Martin Stucki, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi