Bundesrat Schmid unter Beschuss

Nach den neuesten Enthüllungen im Fall Nef hagelt es Kritik an Bundesrat Schmid. Die Foderungen nach einem Rücktritt werden immer lauter, auch in den eigenen Reihen.

Weitere Themen:

Die Schweizer Elektrizitätswirtschaft wird wegen der geplanten Preiserhöhungen scharf kristisiert, auch aus den eigenen Reihen.

Die Vize-Präsidentschaftskandidatin der Republikaner Sarah Palin wettert gegen Konkurrenten Barack Obama und begeistert die US-Republikaner.

Beiträge

  • Im Fall Nef gesteht Samuel Schmid Fehler ein.

    Fall Nef: Unterschiedliche Reaktionen auf neue Details

    Immer wieder neue Details in der Affäre um den zurückgetretenen Armeechef Roland Nef und Verteidigungsminister Samuel Schmid sorgen in Bundesbern für Nervosität.

    Seit bekannt ist, dass Schmid entgegen früherer Angaben bereits viel früher über das Strafverfahren gegen Nef Bescheid wusste, ist der Bundesrat noch mehr angeschlagen.

    Die Partei-Präsidenten beurteilen die neuen Erkenntnisse unterschiedlich.

    Philipp Burkhardt

  • Der Stromverbrauch wird elektronisch erfasst.

    Kritik an Strompreiserhöhungen hält an

    Die angekündigten Strompreiserhöhungen haben nicht nur Private und Unternehmen aufgeschreckt. Gestern wandte sich gar der Bundesrat an die Versorger. Nun bemüht sich die Branche zu beschwichtigen.

    Man werde es nicht übertreiben, versichert etwa der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen (VSE). Viele Politiker aber bleiben skeptisch.

    Priscilla Imboden

  • Kampf um Verbandsbeschwerde hat begonnen

    Am 30. November stimmt die Schweiz über eine Einschränkung des Verbandsbeschwerderechts ab. Nun haben die Gegner der Initiative den Abstimmungskampf eröffnet.

    Mehr als 20 Umwelt- und Heimatschutzverbände treten gemeinsam gegen die von der Zürcher FDP eingereichte Initiative an, die das Beschwerderecht deutlich einschränken will.

    Bundesrat Moritz Leuenberger hat den Gegnern der Initiative seine Unterstützung zugesagt. Gesamtbundesrat und Parlament seien ebenfalls für die Beibehaltung des Verbandsbeschwerderechts, versicherte Leuenberger.

    Monika Zumbrunn

  • Sarah Palin wurde zu McCains Vize nominiert.

    Republikaner feiern ihren neuen «Superstar»

    Nun ist es offiziell: John McCain soll für die Republikaner in den Wahlkampf um das Präsidentenamt ziehen. Gestern nominierte ihn der Parteitag in St. Paul. Mit ihm im Rennen: Sarah Palin.

    Die Gouverneurin von Alaska soll im Falle der Wahl McCains Vize werden. Palin hatte vor den Delegierten ihren ersten grossen Auftritt.

    Noch ist die Gouverneurin aus Alaska selbst für Parteifreunde - ein unbeschriebenes Blatt. Aber bereits wird jetzt wird die «heisseste Kandidatin aus dem coolsten Staat» von den Republikanern als der neue Superstar gefeiert.

    Max Akermann

  • Angola ist reich an Bodenschätzen wie Erdöl, Diamanten und Uran.

    Angolaner hoffen auf politischen Neuanfang

    In Angola, im Südwesten Afrikas, wird morgen ein neues Parlament gewählt - zum ersten Mal seit 16 Jahren. Die letzten Wahlen 1992 sind vielen in schlimmer Erinnerung geblieben, denn danach ging der Bürgerkrieg weiter.

    Seit sechs Jahren herrscht nun Friede in Angola, und das an Rohstoffen reiche Land erlebt einen wirtschaftlichen Aufschwung. Die Mehrheit der Angolaner aber hat kaum etwas davon. Daran dürften auch die Wahlen wenig ändern.

    Ruedi Küng

Moderation: Martin Stucki, Redaktion: Christoph Wüthrich