Bundesrat stellt Klimastrategie vor

Der Bundesrat hat will die Schweizer Klimapolitik im Gleichschritt mit der EU vorantreiben und bis 2020 den Ausstoss von Treibhausgasen um 20 Prozent verringern.

Weitere Themen:

Marcel Ospel soll noch ein Jahr lang UBS-Verwaltungsratspräsident bleiben.

Trotz rasant steigender Lebensmittel-Rohstoffpreise konnte Nestlé den Gewinn massiv steigern.

Die letzte kleine Stumpenfabrik in der Schweiz hat seine Tore geschlossen.

Beiträge

  • 20 Prozent weniger C02 bis 2020

    Der Bundesrat geht in die Klimaoffensive und schreibt ein ehrgeiziges Programm vor: Er will sich in der Klimapolitik an der EU orientieren und strebt bis 2020 eine CO2-Reduktion um 20 Prozent an.

    Eine Abgabe auf Benzin von bis zu 50 Rappen ist kurzfristig vom Tisch, könnte aber nach dem Jahr 2012 wieder ein Thema werden. In anderen wesentlichen Punkten bleibt nach wie vor vieles offen.

    Philipp Burkhardt

  • Vieles bleibt offen in Sachen Klima-Massnahmen

    Die Schweiz verschärft ihre Klimaziele: Der Bundesrat strebt bis 2020 eine CO2-Reduktion um einen Fünftel an. Damit orientiert sich die Landesregierung an der Klimapolitik der EU.

    Mit zwei Aktionsplänen soll Energie effizienter verwendet und alternative Energien gefördert werden. Die Frage an Inlandredaktor Marcel Jegge: In welchen Punkten hat sich Moritz Leuenberger durchgesetzt?

    Danièle Hubacher

  • marcel Ospel bleibt ein weiteres Jahr UBS-Präsident.

    Ospel will UBS-Präsident bleiben

    Trotz lauter Rücktrittsrufe will Marcel Ospel Verwaltungsratspräsident der krisengeschüttelten Grossbank UBS bleiben. Auch nach den Milliarden-Abschreibungen will die Bank am viel kritisierten Präsidenten festhalten.

    Allerdings sollen sich Verwaltungsräte künftig jedes Jahr wieder zur Wahl stellen müssen. Die Amtszeit soll von drei auf ein Jahr verkürzt werden.

    Urs Siegrist

  • Nahrungsmittelmulti Nestlé mit neuem Verkausfrekord.

    Nestlé top trotz hohen Rohstoffpreisen

    Der weltgrösste Nahrungsmittel-Hersteller Nestlé hat ein starkes Jahr hinter sich und beim Umsatz erstmals die Grenze von 100 Milliarden Franken überschritten. Der Gewinn kletterte auf 10,6 Milliarden Franken.

    Trotz schwierigem Umfeld mit steigenden Rohstoffkosten hat der Schweizer Nahrungsmittel-Konzern damit im vergangenen Jahr nochmals besser abgeschlossen als im Jahr zuvor.

    Martin Stucki

  • Kleinen Zigarrenfabriken geht die Luft aus

    Eine der ältesten Zigarrenmanufakturen Europas und die letzte kleine Zigarrenfabrik der Schweiz, «Wuhrmann Cigars» im aargauischen Rheinfelden, muss ihre Tore schliessen. Der Hauptgrund dafür sei die Anti-Raucher-Kampagne, sagen die Verantwortlichen.

    Maurice Velati

  • Berkeley ist neue Anti-Kriegs-Hauptstadt der USA

    In der kalifornischen Universitäts-Stadt Berkeley belagert eine feministische Pazifisten-Gruppe das örtliche Rekrutierungs-Büro der US-Marines. Monatelang war dies lediglich eine kleine lokale Protest-Aktion.

    Ein inzwischen relativierter Beschluss des Stadtrats, das Büro zu schliessen, hat aus dem lokalen Protest eine politische Auseinandersetzung und Berkeley zur neuen alten Anti-Kriegs-Hauptstadt der USA gemacht.

    Max Akermann

Moderation: Danièle Hubacher, Redaktion: Christoph Wüthrich