Bundesrat streicht nur wenig Ausgaben

Der Bundesrat studiert sein Pflichtenheft und streicht Ausgaben, aber weniger als ursprünglich geplant.

Weitere Themen:  

Die Schweizer Wirtschaft wird gemäss Konjunkturforschern deutlich weiterwachsen.

Spermien von Schweizer Rekruten sind unterdurchschnittlich fit.

Die Palästinenser im Gazastreifen leiden unter akutem Treibstoff-Mangel.

 

Beiträge

  • Der Gesamtbundesrat.

    Bundesrat spart später

    Der Bundesrat will langsamer sparen. Er verschiebt die geplanten Abbaumassnahmen bei den Sozialversicherungen wie der AHV um weitere fünf Jahre bis ins Jahr 2020.

    Zudem reduziert der Bundesrat sein Sparziel für den gesamten Bundeshaushalt von bisher 8 auf 5,3 Milliarden Franken. Das gab Finanzminister Hans-Rudolf Merz bekannt.

    Ivana Pribakovic

  • Israelischer Militäreinsatz im Gazastreifen.

    Alarmbereitschaft an der Grenze zum Gazastreifen

    Israelische Soldaten haben bei einem Gefecht im Gazastreifen einen bewaffneten Hamas-Kämpfer getötet. Ägypten versetzte daraufhin seine Truppen an der Grenze in Alarmbereitschaft aus Furcht vor einem erneuten Massen-Ausbruchsversuch.

    Seit der Machtübernahme durch die islamistische Hamas im vergangenen Juni ist das Gebiet, in dem 1,5 Millionen Palästinenser leben, praktisch von der Aussenwelt abgeriegelt. Die Menschen haben nur das Allernötigste an Lebensmitteln, Treibstoff und Medikamenten zur Verfügung.

    Iren Meier

  • Gute Aussichten für die Schweizer Wirtschaft.

    Schweizer Wirtschaft wächst weiter

    Die Schweizer Wirtschaft dürfte auch dieses Jahr in Fahrt bleiben. Das glauben die Konjunkturforscher des Basler Instituts BAK.

    Trotz weltweiter Finanzkrise und Angst vor einer Rezession in den USA werde die Schweizer Wirtschaft um 2,1 Prozent wachsen. Für nächstes Jahr geht das BAK von einem Wachstum von 2,0 Prozent aus.

    Der private Konsum in der Schweiz sei nach wie vor stark, begründen die Basler Konjunkturforscher ihre Prognose.

    Rainer Borer

  • Schweizer Spermien sind zu wenig beweglich.

    Schweizer haben schwache Spermien

    Die Spermien von jedem zweiten untersuchten Rekrut sind von schlechter Qualität. Die Spermien sind zum Beispiel zu wenig beweglich oder in zu geringer Zahl vorhanden.

    Dies zeigt eine Studie, die im Rahmen eines Nationalen Forschungsprogramms durchgeführt wurde. Die Spermien-Qualität von mehr als der Hälfte der Untersuchten liegt unter dem von der Weltgesundheitsbehörde WHO definierten Richtwert.

    Patrik Tschudin

  • Mikro-Fabriken für günstige Uhren

    Die Produktion von Uhren ist teuer, zu teuer im Segment der mittleren Preisklasse. Helfen könnten kleine Roboter, eine Schweizer Innovation.

    An der Basler Uhren- und Schmuckmesse dreht sich dieser Tage fast alles um Luxus, Geld spielt in diesem Segment kaum eine Rolle, auch nicht bei der Produktion von solch exklusiven Uhren.

    Anders im Segment der mittleren Preisklasse. Dort ist der Kostendruck für Schweizer Hersteller hoch, denn manuelle Uhrmacherkunst ist enorm teuer. Schweizer haben nun kleinste Roboter zusammengefügt zu einer Mini-Fabrik, die Uhren montiert.

    Charles Liebherr

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich