Bundesrat will Arbeitsverbot für Asylsuchende lockern

  • Montag, 17. Juni 2013, 12:30 Uhr
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  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 17. Juni 2013, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Justizministerin Simonetta Sommaruga.

    Bundesrat will Arbeitsverbot für Asylsuchende lockern

    Heute dürfen Asylsuchende in den ersten Monaten nicht arbeiten. Das soll verhindern, dass die Schweiz attraktiv wird für Asylsuchende.

    Jetzt aber will Justizministerin Simonetta Sommaruga das Arbeitsverbot für einen Teil der Asylsuchenden lockern und hat dies auch in die grosse Asylreform eingebaut - bisher unbemerkt von der Öffentlichkeit.

    Dominik Meier

  • Die Gewerkschaft Unia veranstaltete eine symbolische Protestaktion gegen Finanzhaie, in Form eines riesigen Fisches aus aufgespannten Schirmen, auf dem Paradeplatz in Zürich, am Freitag, 30. November 2012.

    Lohnschere öffnet sich weiter

    Die Löhne der Topmanager steigen stärker als jene der «Büezer». Dies ist das Ergebnis einer Studie der Unia. Die höchsten Löhne sind im vergangenen Jahr um mehr als 13 Prozent gestiegen; die tiefsten Löhne dagegen um weniger als ein Prozent.

    Iwan Lieberherr

  • Die Mehrheit der 50 grössten Schweizer Unternehmen kennt ihren jährlichen Strombedarf gar nicht und hat auch keine Pläne, das ändern. Techniker beim Installieren eines Super-Computers. Symbolbild.

    Schweizer Unternehmen sparen zu wenig Strom

    Die Schweiz muss Strom sparen, ansonsten gelingt die Energiewende nicht. Rund 60 Prozent des Schweizer Stroms verbraucht die Wirtschaft. Eine Untersuchung des WWF der grössten 50 Schweizer Unternehmen zeigt nun, dass bisher nur ein kleiner Teil wirklich Strom spart.

    Charles Liebherr

  • Der türkische Premierminister Erdogan (L), begleitet von seinen Ministern und Parteimitglieder, während einer Kundgebung in Ankara am 15. Juni 2013. Erdogan warnt die Demonstranten davor , weiterhin den Gezi-Park in Istanbul zu besetzen.

    Der Beginn eines wirklich grossen Konflikts?

    Im türkischen Istanbul kam es erneut zu vereinzelten Zusammenstössen zwischen der Polizei und Kritikern von Ministerpräsident Erdogan. Mehrere Gewerkschaften haben zum Streik aufgerufen.

    Wie viel ist in Istanbul zu spüren von diesem Streik? Und wie riskant ist die Entwicklung für Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan? Gespräch mit Werner van Gent.

    Ivana Pribakovic

  • Der türkische Finanzminister Simsek Mehmet war laut «Guardian» eines der Opfer der Bespitzelung.

    Britischer Geheimdienst spähte G-20-Teilnehmer aus

    Der britische Geheimdienst hat im 2009 Delegationen des G-20-Gipfels in London systematisch abgehört, so die britische Zeitung «Guardian». Der Zeitpunkt dieser Enthüllung ist kaum zufällig: Heute Nachmittag beginnt in Nordirland der G-8-Gipfel. Gastgeber ist der britische Premierminister.

    Martin Alioth

  • Der Klimawandel wirkt sich durch Schmelzen des Lebensraums auf die Tierwelt in der Arktis aus.

    G8-Gipfel ignoriert Klimawandel

    Eigentlich ist der Klimawandel eines der schwierigsten Probleme der Menschheit. Doch allmählich wurde das Problem von der Agenda der grossen Gipfeltreffen verdrängt. Am diesjährigen G8-Treffen im nordirischen Lough Erne ist es erstmals überhaupt kein Thema mehr. Das stösst auf Kritik.

    Fredy Gsteiger

  • Hansjakob Furrer ist Chefarzt ad interim an der Universitätsklinik für Infektiologie am Berner Inselspital.

    «Antibiotika-Resistenzen sind eine relevante Bedrohung»

    Hansjakob Furrer ist Chefarzt ad interim an der Universitätsklinik für Infektiologie am Berner Inselspital und beschäftigt sich mit Antibiotika-Resistenzen, die auch international auf der Agenda stehen: Grossbritannien schlägt Alarm; wenn die Welt das Problem nicht anpacke, drohe der Menschheit eine Katastrophe.

    Wie schlimm ist das Problem? Am Rande des G8-Gipfels, der zur Zeit in Nordirland stattfindet, haben sich die Wissenschaftsminister getroffen, um über Massnahmen Antibiotika-Resistenzen zu reden. Susanne Brunner fragt Hansjakob Furrer, wie konkret diese Massnahmen sind, was sie taugen, und was die Schweiz macht.

    Susanne Brunner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Mark Livingston