Bush besucht Palästinenser-Gebiete

US-Präsident George W. Bush hat als erster US-Präsident palästinensischen Boden betreten. Es ist zu befürchten, dass diese Geste das einzig historische Ergebnis des Besuchs bleiben wird.

Weitere Themen:

Die Debatte um die Unternehmenssteuer-Reform 2 gleicht einem Glaubenskrieg.

Waffen müssen beim militärischen Wachtdienst nun doch nicht immer geladen sein.

In Norwegen ist die Diskussion um einen EU-Beitritt wieder aufgeflammt.

Beiträge

  • US-Präsident Bush trifft Palästinenser-Präsident Abbas

    Als erster US-Präsident hat sich George W. Bush mit der palästinensischen Führung in Ramallah zu Gesprächen getroffen. Er bekräftigte seine Hoffnung auf einen baldigen Frieden in Nahost. Dafür müsse Israel den Palästinensern aber helfen.

    Wie muss man sich die Umstände dieser Visite vorstellen: Bush ja nicht gerade «zu Besuch bei Freunden»?

    Daniel Schmidt im Gespräch mit Iren Meier

  • Glaubenskrieg um Unternehmensteuer-Reform

    Ende Februar stimmt die Schweiz über die Unternehmenssteuer-Reform 2 ab. Im Zentrum stehen Steuersenkungen für Gross-AktionärInnen. Die Befürworter argumentieren, die Steuer-Reform schaffe Wirtschaftswachstum.

    Nun aber warnen ausgerechnet Wissenschaftler vor solchen Aussagen: Prognosen über künftige Steuer-Einnahmen seien schwierig und zudem oftmals ideologisch gefärbt.

    Oliver Washington

  • Widerstand gegen Wachtdienst mit geladener Waffe

    Die neue Weisung der Schweizer Armee, Wachtdienste seien mit durchgeladenem Gewehr zu absolvieren, sorgt je länger je mehr für rote Köpfe. Der Widerstand wächst vor allem in den Gemeinden, wo plötzlich vor Zivilschutzanlagen mitten im Dorf Soldaten mit schussbereitem Gewehr Wache schieben.

    Im Verteidigungsdepartement verteidigt man zwar den umstrittenen Befehl weiterhin. Doch man betont plötzlich, diese Weisung gelte nicht immer und überall.

    Monika Zumbrunn

  • Schengen bringt neue Uniform für Grenzwächter

    Mit dem Beitritt der Schweiz zum Schengen-Raum Ende Jahr ändert sich bei der Grenzkontrolle wenig. Denn von den zwei Aufgaben der Grenzwache fällt nur eine weg und auch das nicht vollständig: die Personen-Kontrolle. Die Zollkontrolle, die verhindern soll, dass geschmuggelt wird, bleibt bestehen.

    Richtig auffallen wird wohl nur die andere Farbe der Uniform: Die Grenzwächter tragen künftig blau statt graugrün.

    Katrin Hug

  • Paléo-Chef will in Stadtregierung von Nyon

    Der Stadtpräsident von Nyon hat vor kurzem seinen Platz räumen müssen. Grund dafür ist ein Entscheid der Waadtländer Regierung. Demnach darf ein Stadtpräsident nicht im Nachbardorf wohnen. Die Geschichte erhitzt seither die Gemüter.

    Jetzt mischt sich auch noch der Chef des grössten Musikfestivals der Schweiz, des Paléo Festivals Nyon, ein. Er will für den freigewordenen Posten in der Stadtregierung kandidieren.

    Patrick Mülhauser

  • Erbitterte EU-Debatte in Norwegen

    Nicht nur die Schweiz ist eine Insel in der EU, sondern auch Norwegen. Dort streitet man ebenfalls immer wieder über die Frage eines möglichen Beitritts.

    Nun soll die norwegische Verfassung so abgeändert werden, dass ein Veto des Parlaments gegen ein Ja des Volkes erschwert würde.

    Bruno Kaufmann

Autor/in: Daniel Schmidt