Bush trifft Medwedew am G-8-Gipfel

Am G-8-Gipfel in Japan treffen sich US-Präsident George W. Bush und Russlands Präsident Dmitri Medwedew zum erstenmal.

Weitere Themen:

Fulvio Pelli will sein Amt als FDP-Präsident nach den nächsten eidgenössischen Wahlen 2011 niederlegen.

Der Kanton Bern fordert mehr Geld vom Bund für den Hochwasserschutz.

Der König von Wimbledon, Roger Federer, ist von Rafael Nadal entthront worden.

Beiträge

  • Treffen zwischen Medmedew (l.) und Bush.

    Russisch-amerikanisches Treffen in Japan

    Die Stationierung des Raketenabwehrsystems in Polen und Tschechien bleibt umstritten. Dies hat sich bei der ersten Begegnung zwischen Russlands Präsident Dmitri Medwedew und US-Präsident George W. Bush gezeigt.

    Das erste Treffen zwischen Bush und Amtskollege Medwedew fand im japanischen Toyako statt, kurz vor Beginn des G-8-Gipfels.

    Fredy Gsteiger

  • Barroso: «Die Entwicklungsausgaben für Afrika sind gesunken».

    G-8-Staaten debattieren über Afrikahilfe

    Erstes grosses Thema am G-8-Gipfel im japanischen Toyako ist die Hilfe für Afrika. Vor drei Jahren versprachen die G8-Länder, ihre Entwicklungshilfegelder für Afrika bis 2010 um 25 Milliarden Dollar aufzustocken.

    Doch die G-8 können dieses Ziel kaum mehr erreichen. Um zu retten, was zu retten ist, versuchen zahlreiche Nichtregierungs-Organisationen, den Druck auf die G8 zu erhöhen.

    Massimo Agostinis

  • Bisheriger FDP-Präsident Fulvio Pelli übernimmt Präsidium der neuen Partei.

    Pellis frühe Rücktritts-Ankündigung erstaunt

    Fulvio Pelli will sein Amt als FDP-Präsident in drei Jahren niederlegen. Diese frühe Ankündigung löst innerhalb der Partei Erstaunen aus. Andere hoffen auf eine reibungslose Übergabe.

    Nach den eidgenössischen Wahlen wolle er das Zepter abgeben, sagte FDP-Chef Fulvio Pelli. 2011 sei Schluss mit der Politik, dann werde er wieder als Anwalt arbeiten.

    Pascal Krauthammer

  • Grosse Schäden durch Hochwasser.

    Bundesgeld für den Hochwasserschutz

    Der Kanton Bern fordert mehr Geld vom Bund für den Hochwasserschutz. Nach Gesetz muss der Bund 40 Prozent der Baukosten übernehmen. Doch der Bund hat kein Geld.

    Wegen fehlender Bundesbeiträge drohen Bauverzögerungen und schlimmstenfalls auch Bauunterbrüche bei Hochwasserschutzprojekten. Deshalb hat der Kanton Bern nun eine Standes-Initiative bei der Bundesversammlung eingereicht. Er will damit den Druck erhöhen für ein Anliegen aller Kantone.

    Karoline Arn

  • Mit Ferienjobs das Taschengeld aufbessern.

    Heiss begehrte Ferienjobs

    In vielen Kantonen haben die Sommerferien begonnen. Statt auf der faulen Haut zu liegen, versuchen viele Jugendliche mit Ferienjobs ihr Taschengeld aufzubessern.

    Doch die Nachfrage ist viel grösser als das Angebot. Ohne «Vitamin B» ist es schwierig, einen Ferienjob zu bekommen.

    Dagmar Zumstein

  • Federer (r.) gerät nach Wimbledon-Niederlage heftig unter Druck

    König von Wimbledon ist entthront

    Roger Federer hat den fünfstündigen Tennis-Krimi in Wimbledon gegen Rafael Nadal verloren. Für den ehemaligen Schweizer Tennis-Profi Jakob Hlasek ist dies die Wende an der Weltspitze.

    Federer habe in Wimbledon nicht nur das wichtigste Turnier der Welt verloren, sondern auch seine langjährige Vormachtstellung als Welt-Nummer Eins im Tennis.

    Hlasek sieht den Spanier Rafael Nadal derzeit als weltweit stärksten Spieler. Roger Federer habe diese Position verloren.

    Marcel Melcher und Berhard Schär

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston