Camionneure fordern wegen der Krise Steuererleichterungen

Der Verband der Transportunternehmer, Astag, fordert eine rasche Entlastung bei Steuern und Gebühren und verweisen dabei auf ihre schwierige Lage in der Wirtschaftskrise.

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Beim Spezialitäten-Chemie-Konzern Lonza ist der Gewinn gesunken; mit Blick aufs ganze Jahr ist man aber sehr zuversichtlich.

Die Uno zieht Zwischenbilanz und schlägt Alarm. Zugesicherte Hilfsgelder fliessen nicht, sechs Milliarden fehlen.

Beiträge

  • Bernanke demonstriert ruhige Hand

    US-Notenbankchef Ben Bernanke hat sich sehr vorsichtig zum Gang der US-Wirtschaft und ihrer absehbaren Entwicklung geäussert. Sein Halbjahres-Rapport war weltweit mit Spannung erwartet worden.

    Nach Ansicht von Wirtschafts-Redaktorin Barbara Widmer, ist es Bernanke auch gelungen, die Angst vor einem bevorstehenden Inflationsschub vorerst zu bannen.

    Daniel Schmidt

  • Lonza trotz Umsatzeinbruch optimistisch

    Lange galt der Basler Spezialchemiekonzern Lonza als Überflieger der Branche. Jetzt aber hat die schlechte Konjunktur auch hier Spuren hinterlassen. Im ersten Halbjahr ist der Umsatz um neun Prozent und der Gewinn sogar um ein Drittel eingebrochen.

    Trotzdem ist die Lonza-Konzernspitze zuversichtlich, das Rekordergebnis vom letzten Jahr wiederholen zu können.

    Rainer Borer

  • Lastwagenbranche ruft nach Steuerentlastung

    Die Schweizer Transportunternehmen klagen, die Menge der transportierten Waren nimmt ab, die Einnahmen der Camionneure sinken laufend. Jetzt ruft ihr Verband Astag um Hilfe: Der Branche drohe der Kahlschlag, wenn die Lastwagenunternehmen steuerlich nicht entlastet würden.

    Wie berechtigt ist die Forderung?

    Rafael von Matt

  • Die Lastwagenbranche hat ein strukturelles Problem

    Das Schweizer Lastwagengewerbe hat nicht nur mit dem aktuellen Umsatzrückgang zu kämpfen, es hat auch ein strukturelles Problem. Die meisten Unternehmen sind klein, fahren mit weniger als zehn Lastwagen und sind harter internationaler Konkurrenz ausgesetzt.

    Ein Besuch beim kleinen Lastwagen-Unternehmen Schewatrans in Bütschwil SG.

    Philippe Erath

  • Weltweit fehlen Milliarden an Hilfsgeldern

    Die Uno schlägt Alarm. Für das laufende Jahr fehlen umgerechnet fast sechs Milliarden Franken für Hilfsprojekte weltweit. Wegen verschärfter Krisen wie der in Gaza, Pakistan oder Somalia werden dieses Jahr mehr Mittel benötigt als je.

    Gleichzeitig fliessen auch wegen der Wirtschaftskrise immer weniger Hilfsgelder. Die Uno befürchtet deshalb wachsende Flüchtlingsströme, zunehmende soziale Spannungen und sogar neue Konflikte.

    Fredy Gsteiger

  • Hat sich Argentiniens Präsidentenpaar bereichert?

    In Argentinien leben Millionen Menschen in Armut. Andere leben in Saus und Braus und bringen es fertig, ihr Vermögen auch in Krisenzeiten zu mehren. Zum Beispiel das Präsidentenpaar Cristina und Nestor Kirchner.

    In wenigen Jahren haben sie ihr Vermögen vervielfacht. Ihre zweifelhaften Immobiliengeschäfte lassen die Kritik aber immer lauter werden.

    Ulrich Achermann

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston