Chinas Medien berichten offen über Erdbeben

Im Erdbebengebiet in Zentral-China suchen 50 000 Soldaten nach Überlebenden. Chinas Medien informieren mit einer seltenen Offenheit über die Erdbebenkatastrophe.

Weitere Themen:

Am Runden Tisch wird über die Zukunft der SBB-Cargo-Werkstätte in Bellinzona diskutiert.

In der Schweiz finden Eingebürgerte eine zweite Heimat.

In den USA geht der Zweikampf um die demokratische Präsidentschaftskandidatur weiter.

Beiträge

  • Fieberhafte Suche nach Überlebenden in China

    Im Erdbebengebiet in China läuft den Rettungsmannschaften die Zeit davon. Mehr als 50 000 Soldaten suchen in den Trümmern nach Lebenszeichen von Verschütteten.

    Die Zahl der Toten wird inzwischen mit über 20 000 angegeben, sie steigt aber weiterhin in rasantem Tempo an. Zehntausende Menschen wurden beim schweren Erdbeben verletzt, sie benötigen dringend ärztliche Hilfe.

    Claudia Witte

  • US-Demokraten: Super-Delegierte müssen entscheiden

    Die Vorwahlen der US-Demokraten haben bis jetzt keine Entscheidung gebracht. Nun müssen die Super-Delegierten entscheiden, ob sie Barack Obama oder Hillary Clinton ins Rennen um die Präsidentschaft schicken.

    Anders als normale Delegierte sind Super-Delegierte nicht an die Resultate der Vorwahlen in ihren Bundesstaaten gebunden und können frei entscheiden, wen sie am Wahlparteitag unterstützen.

    Max Akermann

  • Live im TV: Ministerpräsident Wen Jiabao in Chengdu.

    China kommuniziert erstaunlich offen

    Im Gegensatz zu früheren Katastrophen informiert Chinas Regierung nach dem Erbeben mit einer ungewohnten Offenheit.

    Bisher wurden Katastrophen in China als Staatsgeheimnis betrachtet. Dieses Mal hingegen berichten Medien unmittelbar über das Erdbeben, was bei der Bevölkerung eine grosse Welle der Solidarität auslöst.

    Möglicherweise steht die neue Informationspolitik Pekings im Zusammenhang mit den bevorstehenden Olympischen Spielen.

    Brigite Zingg

  • Franz Steinegger (l.) und Andreas Meyer.

    Verhandlungen über die Zukunft von SBB Cargo

    In Luzern wird am Runden Tisch über die Zukunft der Werke von SBB Cargo in Bellinzona beraten. Daran nehmen Vertreter der SBB, der Belegschaft und der beiden Kantone Tessin und Graubünden teil.

    SBB Cargo hatte im März den Abbau von rund 400 Stellen angekündigt. Die Angestellten in Bellinzona streikten daraufhin.

    Nun soll unter der Leitung des ehemaligen FDP-Nationalrats Franz Steinegger eine Lösung gesucht werden.

    Alexander Grass

  • Widmer-Schlumpf (l.) und Christoph Blocher.

    Direktbegegnung zwischen Blocher und Widmer-Schlumpf

    Die Einbürgerungs-Initiative der SVP steht am 16. Mai im Zentrum der Sendung «Arena» des Schweizer Fernsehen. Dabei kommt es zur direkten Begegnung zwischen Bundesrätin Widmer-Schlumpf und ihrem Vorgänger im Justizdepartement, Christoph Blocher.

    Auf der Pro-Seite sollten ursprünglich SVP-Präsident Brunner und Nationalrat Amstutz teilnehmen. Doch nun gab die SVP bekannt, statt Adrian Amstutz werde Christoph Blocher auftreten.

    Peter Maurer

  • Begehrt: Schweizer Pass.

    Das Individuum hinter dem Einbürgerungsgesuch

    Hinter jedem Einbürgerungsgesuch steckt eine persönliche Geschichte, eine Motivation, Schweizerin oder Schweizer zu werden.

    Alexander Sautter hat eine gebürtige Bosnierin getroffen, die vor wenigen Wochen den Schweizer Pass erhalten hat.

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Christoph Wüthrich