CIA überwacht Schweizer Bankzahlungen

Gefahr für das Bankgeheimnis: Der US-Geheimdienst CIA kann offenbar den Schweizer Zahlungsverkehr überwachen.

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Vier Jahre nach dem Parkhauseinsturz von Gretzenbach werden sechs Personen angeklagt.

Immer mehr Waadtländer und Genfer verzichten auf das Auto.

Die Stadt Bern ist seit 16 Jahren in rot-grüner Hand, ein bürgerlicher Sieg scheint unwahrscheinlich.

Beiträge

  • Der amerikanische Geheimdienst beobachtet auch den Bankenverkehr in der Schweiz.

    CIA hat Zugriff auf sensible Kontodaten

    Anders als vom Bundesrat vor zwei Jahren erklärt, können auch Zahlungen innerhalb der Schweiz vom US-Geheimdienst CIA eingesehen werden.

    Passieren kann dies, weil viele Schweizer Banken auch den inländischen Zahlungsverkehr über ausländische Rechenzentren abwickeln, wo die Daten theoretisch eingesehen werden können.

    Der «TagesAnzeiger» berichtet, dass der direkte Anschluss an das sichere Swiss Interbank Clearing (SIC) für viele Banken zu teuer sei. Sie hätten sich deshalb einem speziellen Service namens Remotegate angeschlossen.

    Dieser wiederum nutze das internationale Swift-Netzwerk, um sich dem SIC anzuschliessen. Daten, die über Remotegate - und damit über Swift - abgewickelt werden, landen nach Angaben des «TagesAnzeigers» zunächst auf amerikanischen Servern, bevor sie beim SIC ankommen.

    Philippe Erath

  • Die Rettungsmannschaft versucht die verschütteten Feuerwehrleute zu bergen.

    Feuerwehrdrama von Gretzenbach kommt vor Gericht

    Remi Bütler

  • Immer mehr Westschweizer verzichten aufs Auto

    Immer mehr Romands verzichten auf ihr Auto und setzen stattdessen auf öffentliche Verkehrsmittel. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie in den Kantonen Waadt und Genf.

    Für die Mobilitätsstudie wurden Bewohnerinnen und Bewohner der beiden Kantone in den Jahren 2000 bis 2005 befragt. Demnach verzichten vor allem Junge auf ein eigenes Fahrzeug, immer mehr haben noch nicht einmal den Führerschein.

    Die Gründe liegen auf der Hand: Es sind vor allem die hohen Kosten, die gegen das Auto sprechen.

    Patrick Mülhauser

  • Berner vor den Wahlen zufrieden mit Rot-Grün

    Knapp drei Wochen vor den Gemeindewahlen in Bern zeigen sich die Wählerinnen und Wähler zufrieden mit der rot-grünen Politik der Bundesstadt. Umfragen zufolge ist eine bürgerliche Mehrheit auch dieses Mal unwahrscheinlich.

    Hinter der vermeintlichen Konstanz aber verbirgt sich ein Auf und Ab des politischen Stimmungsbarometers - gerade schlägt es wieder für die Linke aus, die seit 16 Jahren an der Macht ist. Noch vor kurzem aber war das ganz anders.

    Toni Koller

  • Neue Kämpfe im Kongo

    Der Konflikt im Kongo weitet sich aus. Nicht nur im Norden der umkämpften Stadt Goma würden Kämpfe gemeldet, sondern neu auch im Westen, berichtet DRS-Afrikakorrespondent Ruedi Küng.

    «Lage ist sehr angespannt»

    Zwar haben südafrikanische Staaten am Wochenende angeboten, die Lage mit einer Friedenstruppe zu stabilisieren. Rund um Goma aber ist die Situation inzwischen so kritisch, dass es nicht mehr möglich ist, die Stadt auf dem Landweg zu verlassen.

    «Die Uno empfiehlt den Menschen, die Stadt aus Sicherheitsgründen nicht mehr zu verlassen», so Küng. «Die Lage ist sehr angespannt - und gefährlich.»

  • Federers Konkurrenz wird jünger

    In Schanghai findet in dieser Woche die Tennis-Weltmeisterschaft statt - die besten acht Spieler spielen dort um den «Masters»-Titel. Besonders auffällig in diesem Jahr: Die Weltelite der Tennisherren wird immer jünger.

    Die Hälfte der Spieler konnte sich in diesem Jahr zum ersten Mal überhaupt für dieses Turnier qualifizieren. Eine neue Generation macht Druck und drängt an die Weltspitze. Kann Roger Federer mithalten?

    Bernard Schär

Moderation: Curdin Vincenz, Redaktion: Elisabeth Pestalozzi