CO2-Abgabe steigt ab Januar deutlich

Die CO2-Abgabe auf Brennstoffen wird ab dem kommenden Jahr verdreifacht. Sie liegt künftig bei 36 Franken pro Tonne CO2. Bisher waren es zwölf.

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Trotz Protesten: Das geistliche Oberhaupt Irans, Ayatollah Ali Khamenei, stellt sich öffentlich hinter Präsident Mahmud Ahmadinejad.

Die EU-Staats- und Regierungschefs machen weitreichende Zugeständnisse, um Irland im zweiten Anlauf ein Ja zum Vertrag von Lissabon schmackhaft zu machen.

Beiträge

  • Khamenei bestreitet Betrug bei der Präsidentenwahl

    Der erste öffentliche Auftritt des geistlichen Oberhauptes in Iran, Ayatollah Ali Khamenei, war im Land selbst, aber auch im Ausland mit Spannung erwartet worden.

    Mit dem, was er in seinem Freitagsgebet sagte, dürfte er viele der hunderttausenden Demonstranten im Land enttäuscht haben. Er bestritt, dass es bei der Präsidentenwahl vergangenes Wochenende Unregelmässigkeiten gegeben habe. Die Wahl habe einen «klaren Sieger» hervorgebracht.  

    Welchen Eindruck hinterliess der Auftritt? Wie könnte es nun weitergehen? Diese und andere Fragen beantwortet SF-Korrespondent Ulrich Tilgner aus Teheran.

    Daniel Schmidt

  • Exil-Iraner in den USA hoffen auf Wandel

    Die Proteste gegen die Wahlergebnisse in Iran halten an - nicht nur im Land selbst, sondern auch im Ausland. Vor allem in den USA, wo mehr als eine halbe Million Iran-Amerikaner leben, gehen viele Menschen auf die Strasse.

    Die Exilgemeinde in den USA ist eine gut ausgebildete, überdurchschnittlich wohlhabende Immigrantengruppe und deshalb einflussreich. Das ist wichtig, weil das Verhältnis zwischen den USA und dem Iran traditionell stark belastet ist. Nun hoffen viele Exil-Iraner, dass Bewegung in die Politik in der Heimat kommt.

    Max Akermann

  • CO2-Abgabe wird ab 2010 deutlich teurer

    Wer mit Öl heizt, muss schon bald mehr dafür bezahlen: Der Bundesrat erhöht ab Januar 2010 die CO2-Abgabe um das Dreifache. Grund ist der anhaltend hohe Ausstoss des klimaschädlichen CO2 in den Jahren 2007 und 2008.

    Dominik Meier

  • Wie realistisch sind die Vorschläge der SNB?

    Nach den USA und der EU wird nun auch in der Schweiz über strengere Regeln für die Finanzwelt diskutiert. Die Schweizerische Nationalbank will die Banken an die Leine nehmen: Sie verlangt unter anderem, dass Banken nicht mehr so gross werden dürfen, dass der Staat sie im Krisenfall retten muss.

     Sind die Vorstellungen der Nationalbank realisierbar?

    Susanne Giger

  • Westschweizer FDP im Clinch um Couchepins Nachfolge

    Wer tritt im Herbst die Nachfolge von Bundesrat Pascal Couchpin an? Nach Ansicht der FDP kommen dafür nur Politiker aus der welschen oder der italienischen Schweiz in Frage.

    Die Tessiner FDP hat bereits Parteipräsident Fulvio Pelli zum Favoriten erklärt. In der welschen Partei sähen viele lieber einen Romand.

    Patrick Mülhauser

  • EU kommt Irland entgegen

    Ein Jahr ist es her, da lehnte Irland in einer Volksabstimmung den EU-Vertrag von Lissabon ab. Seither ist der Reformprozess in der EU blockiert.

    Erst wenn auch Irland in einer neuerlichen Abstimmung «Ja» sagt, kann der Reformvertrag in Kraft treten. Die Staats- und Regierungschefs der EU haben nun einige Zusagen gemacht, um den Iren ein Ja im zweiten Anlauf schmackhaft zu machen.

    Martin Alioth

  • Formel 1 vor der Spaltung

    In der Formel 1, der Königsklasse im Auto-Rennsport, rumort es: Der Streit zwischen den Formel-1-Teams und dem Veranstalter, dem Weltverband Fia, spitzt sich zu.

    Nun droht die Spaltung: Einige namhafte Teams wollen nun eine eigene Rennserie aufziehen.

    Michèle Schönbächler

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Mark Livingston