Der schwedische Krimiautor Henning Mankell ist tot

  • Montag, 5. Oktober 2015, 12:30 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Montag, 5. Oktober 2015, 12:30 Uhr, Radio SRF 1, Radio SRF 2 Kultur, Radio SRF Musikwelle und Radio SRF 4 News

Beiträge

  • Im letzten Buch «Treibsand - Was es heisst, ein Mensch zu sein» sinnierte Henning Mankell über sein Leben mit Krebs.

    Der schwedische Krimiautor Henning Mankell ist tot

    Die Krimis über den Ermittler Kurt Wallander machten Henning Mankell weltberühmt. Die sozialkritischen Themen revolutionierten die Krimi-Literaturszene in Skandinavien. Mankell lebte in Schweden und in Mosambik. Er war schwer krebskrank und wurde 67 Jahre alt.

    Gespräch mit Literaturredaktorin Luzia Stettler über das literarische Verdienst von Mankell.

    Ivana Pribakovic

  • Heftige Zusammenstösse zwischen der israelischen Armee und Palästinensern in Ost-Jerusalem.

    Steht der Nahe Osten vor einer neuen Intifada?

    Die israelische Armee riegelt die Altstadt von Jerusalem ab. Premierminister Netanyahu hat zudem Hundertschaften zur Verstärkung ins besetzte Westjordanland beordert. Über Nacht kam es zu schweren Ausschreitungen. Die Spannungen häufen sich. Droht ein dritter Palästinenseraufstand? Eine Analyse.

    Philipp Scholkmann

  • Die Nobelpreisträger haben Therapien entwickelt, die die Behandlung von Parasiten-Krankheiten revolutioniert haben.

    Medizin-Nobelpreis geht an drei Parasiten-Forscher

    Der Amerikaner William Campell, der Japaner Satoshi Omura und die Chinesin Youyou Tu erhalten den Nobelpreis für Medizin, weil sie Medikamente gegen Tropenkrankheiten entwickelt haben - Krankheiten, die unzählige Menschen in armen Ländern betreffen. Eine Revolution für die Ärmsten der Armen.

    Thomas Häusler

  • Für die Betreuung von Flüchtlingskindern braucht es zusätzliche Fachleute, die traumatisierten Kinder helfen.

    Lehrer fordern mehr Geld für Flüchtlingskinder

    Die wachsende Zahl von Asylbewerbern stellt auch die Schulen vor grosse Herausforderungen. Nun fordert der Lehrer- und Lehrerinnenverband, dass sich der Bund an der Schulbildung der Flüchtlingskinder stärker beteiligt.

    Samuel Burri

  • Sergio Savoia: ein grosses rethorisches Talent.

    Tessiner Grünen-Präsident Sergio Savoia tritt ab

    Sergio Savoia, Präsident der Tessiner Grünen, wollte die Partei aus der linken Ecke herausführen. Der Kandidat für die National- und Ständeratswahlen bewirtschaftet politisch nicht nur Umwelt-Themen, sondern auch Arbeitsplatzängste und bekämpft den freien Personenverkehr.

    Nun tritt Savoia als Präsident der Tessiner Grünen ab.

    Alexander Grass

  • Portugal zeigt sich nach den Wahlen gespalten. Premierminister Pedro Passos Coelho nach den Wahlen in Lissabon am 4. Oktober 2015.

    Portugal: Mitte-Rechts-Koalitionsregierung bleibt stärkste Kraft

    Portugal schrammte vor vier Jahren am Staatsbankrott vorbei. Nur milliardenschwere Finanzspritzen von der EU und dem IWF verhinderten den Totalabsturz. Seither gilt ein hartes Sparprogramm der Mitte-Rechts-Koalitionsregierung von Ministerpräsident Coelho.

    Sie hat bei den Wahlen die absolute Mehrheit verloren, ist aber noch immer stärkste Kraft im Land. Eine Analyse.

    Martin Durrer

  • Die Sicht beträgt keine zehn Meter. Der beissende Geruch raubt einem den Atem.

    Rauchschwaden bedrohen Millionen Menschen in Südostasien

    In Indonesien wüten Waldbrände, ausgelöst durch illegale Waldrodungen. 30 Millionen Menschen sind eingenebelt. Zehntausende Menschen haben Atembeschwerden, Babies und Kleinkinder sind akut gefährdet.

    Auf Sumatra, wo eine riesige Fläche brennt, hat die Regierung ein Rettungszentrum für Kleinkinder eingerichtet.

    Urs Morf

  • Hüseyin Bagci.

    Politologe Hüseyin Bagci über das Verhältnis Türkei-EU

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan ist heute in Brüssel. Sein Verhältnis mit der EU ist angeschlagen. Doch braucht ihn die EU. Hüseyin Bagci ist Professor für internationale Beziehungen in Ankara und Gast von Susanne Brunner.

    Susanne Brunner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Thomas Zuberbühler