Der Vater vom «Schacher Seppli» ist verstummt

Nachdem sein Lied «Dr Schacher Seppli» im letzten Jahr zum grössten Schweizer Hit aller Zeiten gewählt wurde, erklang Ruedi Rymanns Lied sogar in Diskotheken. Nun ist der Jodler und Komponist 75-jährig gestorben.

Weitere Themen

Bauernverband kämpft gegen Agrar-Freihandel des Bundesrats.

Fürst von Liechtenstein empört Deutschland.

Petition verlangt mehr Schutz gegen Frauenhandel.

Beiträge

  • Ruedi Rymann.

    Volksmusiker Ruedi Rymann tot

    Der bekannte Jodler und Komponist Ruedi Rymann ist im Alter von 75 Jahren an Krebs gestorben. Rymann war vor allem durch das Lied «Dr Schacher Seppli» bekannt.

    Das Lied «Dr Schacher Seppli» war erst im vergangenen Dezember vom Deutschschweizer Fernsehpublikum zum «grössten Schweizer Hit» gewählt worden. Rymann war einer der erfolgreichsten Jodler der Schweiz. Seine Karriere führte ihn bis nach Kalifornien und Japan.

    Die Obwaldner Regierung verlieh dem Volksmusiker 2007 den kantonalen Kulturpreis für sein musikalisches Schaffen sowie für seine grossen Verdienste in der Volkskultur.

    Dario Pelosi

  •  Hansjörg Walter, Präsident vom Schweizerischen Bauernverband SBV.

    Bauernverband wehrt sich gegen Freihandel

    Der Schweizerische Bauernverband will nicht, dass die Schweiz mit der EU ein umfassendes Abkommen zur Liberalisierung des Agrarhandels schliesst. Mit Alternativen hat er einen Gegenangriff lanciert.

    Ein solches Abkommen führe zu Einbussen im Einkommen der Bauern, die nicht verkraftbar seien. Besser sei es, den bilateralen Weg mit der EU Schritt für Schritt weiter zu beschreiten. So könne man mit der EU beispielsweise darüber reden, wie man die Importe und die Exporte weniger stark regulieren wolle als heute.

    Erst gestern hatte der Bundesrat bekräftigt, die Schweiz strebe den freien Agrarhandel mit der EU an. Um Einnahmeeinbussen der Bauern abzufedern, schlug er die Schaffung eines Reservefonds vor.

    Priscilla Imboden

  • Der Liechtensteiner Fürst Hans-Adam II.

    Liechtensteins Fürst beschimpft Deutschland

    Eine Aussage von Fürst Hans-Adam II. von Liechtenstein sorgt in Deutschland für Empörung. In einem Brief an das jüdische Museum in Berlin rückte Hans-Adam Deutschland in die Nähe eines «Vierten Reiches».

    «Deutschland sei immer weniger geneigt, sich an den Grundprinzipien des internationalen Völkerrechts zu orientieren», so der Fürst. Hintergrund ist der Steuerstreit zwischen Deutschland und dem Fürstentum. Das Schreiben sorgt erneut für böses Blut zwischen Vaduz und Berlin.

    Für das Jüdische Museum Berlin sind die Aussagen des Fürsten von Liechtenstein eine unverantwortliche Verharmlosung des Dritten Reiches.

    Daniel Schmidt

  • Frauen fordern mehr Schutz und Rechte für Opfer von Frauenhandel.

    Frauenhandel: Opfer besser schützen

    Der Bund und die Kantone sollen sich stärker dafür einsetzen, die Opfer des Frauenhandels zu schützen. Das fordert eine Petition, die von mehr als 70 000 Personen unterschrieben worden ist.

    Verlangt wird etwa, dass die betroffenen Frauen das Recht auf einen sicheren Aufenthalt in der Schweiz gewährt wird. Die Bittschrift war von verschiedenen Organisationen aus Anlass der EURO 2008 lanciert worden.

    Die betroffenen Frauen werden verkauft und landen meist in der Prostitution. Wie viele Opfer des Frauenhandels in der Schweiz leben, weiss niemand genau. Das Bundesamt für Polizei gehe von jährlich 3000 Opfern aus, so die frühere Berner SP-Nationalrätin Ruth-Gaby Vermot als Co-Präsidentin der Kampagne.

    Andrea Jaggi

  • Google-News veröffentlicht Material aus Schweizer Zeitungen.

    Verleger kämpfen gegen Google

    Dank dem Dienst Google-News kann man im Internet rasch und erst noch gratis Zeitungsberichte zu einem x-beliebigen Thema suchen. Doch genau das verärgert den Schweizer Verlegerverband.

    Google-News verletze das Urheberrecht der Zeitungen und Zeitschriften, sagt der Verband und fordert deshalb von der weltweit grössten Suchmaschine Google eine Entschädigung oder sonst eine einvernehmliche Lösung. Ein Kampf gegen Windmühlen.

    Beat Soltermann

  • Peinlich: Die Schweiz verliert zuhause 1:2 gegen Luxemburg.

    Schwere Blamage für Schweizer Nati

    Die Schweiz leistete sich in der WM-Qualifikation die denkbar grösste Blamage seit dem 0:1 vor zwölf Jahren in Baku gegen Aserbaidschan: Die Mannschaft von Ottmar Hitzfeld unterlag in Zürich Luxemburg 1:2.

    Eine Luxemburgische Zeitung schrieb: «Es gibt Dinge auf dieser Welt, die glaubt man fast nicht». Im kleinen Grossherzogtum ist man erstaunt, dass seine Amateur-Nationalmannschaft die vermeintlich so viel bessere Schweiz bezwingen konnte.

    Barbara Colpi

Moderation: Daniel Schmidt, Redaktion: Klaus Bonanomi