Deutscher Vize-Kanzler tritt zurück

Der deutsche Vizekanzler und Arbeitsminister Franz Müntefering gibt all seine Ämter ab.

Weitere Themen:

Die Lohnschere hat sich im letzten Jahr weiter geöffnet.

Benazir Bhutto fordert den Rücktritt des pakistanischen Präsidenten.

Die Kantone wollen das Glücksspiel im Internet nicht liberalisieren.

Beiträge

  • Deutscher Vize-Kanzler Müntefering tritt zurück

    Der deutsche Vizekanzler und Arbeitsminister Franz Müntefering gibt noch im November all seine Ämter ab. Der 67-jährige SPD-Politiker lege seine Funktionen ausschliesslich aus familiären Gründen nieder. Einzelheiten nannte sein Sprecher nicht.

    In den letzten Wochen hatte das politische Schwergewicht allerdings einige politische Niederlagen hinnehmen müssen.

    Ist Franz Müntefering tatsächlich nur aus privaten Gründen zurückgetreten?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Fritz Dinkelmann

  • Arbeitnehmende verdienen nur wenig mehr

    In der Schweiz sind die Löhne der Mehrheit der Arbeitnehmenden im vergangenen Jahr nur gering gestiegen. Durchschnittlich lag der Lohn bei 5674 Franken.

    Die Unterschiede sind allerdings erheblich: Manager beispielsweise verdienten 2006 massiv mehr, Frauen 18,9 Prozent weniger als Männer. Das geht aus der Lohnstrukturerhebung des Bundesamtes für Statistik hervor.

    Charles Liebherr

  • Lohn-Unterschiede werden grösser

    Mehr als die Hälfte der Schweizer Arbeitnehmer verdiente 2006 über 5674 Franken pro Monat. Doch bei den Löhnen in der Schweiz gibt es ausgesprochen starke Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen.

    Die so genannte Lohnschere hat sich im letzten Jahr weiter geöffnet. Das heisst, dass die tiefsten und die höchsten Einkommen immer weiter auseinanderliegen.

    Wie ist diese Entwicklung zu erklären?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit Dagmar Zumstein

  • Bhutto fordert Pakistans Präsident zum Rücktritt auf

    Benazir Bhutto profiliert sich immer mehr als Führungsfigur der pakistanischen Opposition. Die ehemalige Regierungs-Chefin steht bereits zum zweiten Mal unter Hausarrest, seit vor zehn Tagen der Ausnahmezustand über das Land verhängt worden ist.

    Die Regierung von Präsident Pervez Musharraf will so verhindern, dass sie einen Protestmarsch von Lahore in die Hauptstadt Islamabad anführt. 

    Nun hat die Ex-Premierministerin erstmals den Rücktritt von Präsident Pervez Musharraf gefordert.

    Ruedi Mäder

  • Bhutto will in Pakistan zurück an die Macht

    Die unter Hausarrest gestellte pakistanische Oppositions-Politikerin Benazir Bhutto hat erstmals den Rücktritt von Präsident Pervez Musharraf gefordert. Musharraf müsse sowohl als Präsident als auch als Armeechef abtreten. Er sei eine Hürde, die der Demokratie im Weg stehe.

    Benazir Bhutto ist ursprünglich nach Pakistan zurückgekehrt, um zusammen mit Präsident Musharraf zu regieren. Stellt sie sich nun gegen ihn, um damit Stimmen der Wähler zu gewinnen?

    Ivana Pribakovic im Gespräch mit René Schell

  • Kantone wollen Glücksspiel im Internet nicht liberalisieren

    Das Glücksspiel im Internet boomt. Auch in der Schweiz, obwohl es hier verboten ist. Weil das Internet keine Grenzen kennt, kommt das Angebot aus dem Ausland und die Gewinne fliessen ebenfalls dorthin.

    Der Bundesrat will das ändern und prüft deshalb eine kontrollierte Liberalisierung. Doch die Kantone wollen davon nichts wissen.

    Monika Zumbrunn

Autor/in: Ivana Pribakovic