Deutschland beschränkt Banker-Löhne

Banken in Deutschland können nun auf staatliche Hilfe aus dem milliardenschweren Rettungspaket zurückgreifen - aber nur unter strengen Auflagen. Zum Beispiel sollen Manager-Löhne in notleidenden Banken generell auf maximal 500 000 Euro pro Jahr begrenzt werden.

Weitere Themen:

Eine Mitarbeiterin einer Hilfsorganisation wird in der afghanischen Hauptstadt Kabul auf offener Strasse erschossen.

Tausende BHs sollen Schweizer Politiker dazu bringen, die Brustkrebs-Vorsorge voranzutreiben.

Beiträge

  • Deutschlands Finanzminister Peer Steinbrück.

    Nur noch 500 000 Euro für deutsche Bank-Manager

    Die deutsche Regierung knüpft ihre 500-Milliarden-Euro-Hilfe für die angeschlagenen deutschen Banken an Bedingungen. Unter anderem sollen die Manager-Löhne begrenzt werden.

    So werden die  Löhne der Bank-Manager auf 500 000 Euro pro Jahr beschränkt. Zudem sollen Banken, die vom staatlichen Hilfspaket profitieren, keine Bonifikationen und freiwilligen Abfindungen mehr ans Kader zahlen. Auch die Aktionäre sollen keine Dividenden mehr erhalten.

    Ursula Hürzeler

  • Boni für Bankmanager: Geld fliesst erst bei Erfolg.

    Diskussion um Manager-Löhne auch in der Schweiz

    Im Zusammenhang mit der Finanzkrise stehen zur Zeit die hohen Löhne und Boni der Schweizer Bankmanager im Mittelpunkt der Diskussion.

    In Deutschland wird die Hilfe des Staates an die Banken mit Bedingungen in Sachen Löhnen und Boni verknüpft. Hierzulande sind nicht generelle Obergrenzen im Gespräch, aber immerhin sollen die Aktionäre mehr Einfluss auf die Löhne der Topkader erhalten.

    Die Frage an Barbara Widmer: Wären Auflagen, wie sie die deutsche Regierung an ihr Rettungspaket knüpft, auch in der Schweiz denkbar?

    Ivana Pribakovic

  • Viele US-Banker stehen vor ungewisser Zukunft

    Die Diskussion um Managerlöhne und Bonifikationen im Zusammenhang mit der Finanzkrise lässt schnell vergessen, dass nicht alle Bank-Angestellten gleichermassen an der Krise mitschuldig sind.

    Lynn A. aus Washington D.C. war während acht Jahren Bankerin im Immobilienbereich und ist nach einer zweijährigen Weiterbildung nun arbeitslos. Auch sie hat den Börsencrash zu spüren bekommen.

    Beat Soltermann

  • Die Polizei untersucht den Tatort in Kabul.

    Hilfswerk-Mitarbeiterin in Kabul erschossen

    In der afghanischen Hauptstadt Kabul ist die Mitarbeiterin eines Hilfswerks auf offener Strasse ermordet worden. Als Attentäter werden Taliban-Kämpfer verdächtigt.

    Seit Anfang Jahr verloren damit bereits 28 Mitarbeiter von Nichtregierungs-Organisationen bei Terroranschlägen ihr Leben.

    Die Terroristen machen gezielt Jagd auf Vertreter von Hilfswerken. So wollen sie das Land weiter destabilisieren.

    Fredy Gsteiger

  • Rund 20 000 bunte BHs an einer Wäscheleine.

    Eine Wäscheleine mit 20 000 BHs

    Pro Jahr sterben in der Schweiz rund 1500 Frauen an Brustkrebs. Nun will das Schweizer Forum für Brustkrebs mit einer Aktion auf die Opfer aufmerksam machen: Rund 20 000 bunte BHs an einer Wäscheleine zieren den Bundesplatz in Bern.

    Das Forum verlangt systematische Früherkennungs-Programme gegen Brustkrebs in der ganzen Schweiz. Bisher werden nur Frauen ab 50 in der französischen Schweiz routinemässig kontrolliert.

    Christine Wanner

Moderation: Ivana Pribakovic, Redaktion: Marcel Jegge