Die Pharma-Industrie wehrt sich gegen Preissenkungen

Die Schweizer Politik konzentriere sich viel zu stark auf den Kampf gegen hohe Medikamentenpreise statt gute Innovationen zu fördern, moniert die Pharma-Industrie. 

Weitere Themen: 

Die EU-Finanzminister sorgen sich über den starken Euro. Er bremst die Exportwirtschaft.

Schweizer Firmen gaben im letzten Jahr mehr für wohltätige Zwecke aus, Privatpersonen weniger.

Die Armee-Munition im Thunersee kann vermutlich nicht geborgen werden, weil es zu gefährlich ist.

Beiträge

  • Die Pharma-Industrie macht Druck auf die Politik

    Der Branchenverband der Pharma-Industrie, Interpharma, warnt vor zu starken Eingriffen des Staates, um die Kosten im Gesundheitswesen zu senken. Die Schweizer Politik sei zu fest auf die Bekämpfung hoher Preise konzentriert und vernachlässige die Innovation.

    Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die von Interpharma, in Auftrag gegeben wurde. Die Studie liefert damit die gewünschten  Argumente gegen Paralellimporte. 

    Priscilla Imboden

  • Der starke Euro vermiest Europa das Exportgeschäft

    Die Finanzminister der Euro-Länder machen sich Sorgen, wegen ihrer Währung. Der starke Euro macht der Exportwirtschaft das Leben schwer.

    Die Auswirkungen sind vielseitig: Viele Grenzgänger gehen in die Schweiz einkaufen. Früher war das umgekehrt.

    Rainer Borer

  • Latsis-Preis für Sozialwissenschafter Giuliano Bonoli

    Der traditionelle Sozialstaat sei ein Auslaufmodell, das überdacht werden muss. Diese Meinung vertritt der in Lausanne lehrende Sozialwissenschafter Giuliano Bonoli und fordert Reformen.

    Für seine Studie über Sozialsysteme in verschiedenen Staaten erhält er den mit 100 000 Franken dotierten Latsis-Preis. Der Preis wird vom Schweizerischen Nationalfonds vergeben und ist eine der wichtigsten wissenschaftlichen Auszeichnungen in der Schweiz.

    Oliver Washington

  • Soll die alte Munition aus den Seen geborgen werden?

    In mehreren Schweizer Seen lagern Tonnen von Armee-Munition. Noch ist unklar, ob dieser giftige Abfall anders entsorgt werden soll. Fachleute beschäftigen sich mit dieser hochexplosiven Frage.

    Auf dem Thunersee ist ein Vermessungsschiff im Auftrag des Bundes unterwegs.  Es soll beweisen, dass nicht das See-Grab der Munition hoch riskant ist, sondern eine allfällige Bergung.

    Christian Strübin

Autor/in: Danièle Hubacher